SILBER macht’s direkt

September 28th, 2007 von admin

Kursstand: 13,78 $ pro Feinunze

Kursverlauf vom 16.02.2007 bis 28.09.2007 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

Kurz-Kommentierung: SILBER befindet sich seit August wieder in einer steilen Aufwärtsbewegung. Dabei durchbrach das Edelmetall direkt den kurzfristigen Abwärtstrend, wo eigentlich eine Zwischenkorrektur vorgesehen war. Die Dynamik spricht für sich, SILBER konsolidierte erst oberhalb des Abwärtstrends auf hohem Niveau und bricht heute auf ein neues Rallyehoch aus. Damit sollte das Edelmetall nun bis 14,11 und alternativ sogar direkt bis 14,73 - 15,22 $ ansteigen und dann einen ordentlichen Rücksetzer bis 12,80 - 13,00 $ vollziehen. Unter 12,80 $ droht ein tiefer Rücksetzer bis 12,20 - 12,30 $. Anschließend sollte ein Ausbruch über das Mehrjahreshoch bei 15,22 $ erfolgen.

SILBER macht's direkt

(© BörseGo AG 2007, Autor: Rain André, Charttechniker, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)

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Artikel auf: finanznachrichten.de

 

 

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Gold – egal, was in der Welt passiert

September 28th, 2007 von admin

von Bernd Mikosch und Markus Zydra
Die Furcht vor Inflation, ein schwacher Dollar und die Unsicherheit an den Aktienmärkten heizen die Goldnachfrage an. Am vergangenen Freitag kostete die Feinunze Gold 739 $ - so viel wie seit 28 Jahren nicht mehr.

Am Donnerstag notierte der Kurs bei 730 $ - in diesem Jahr legte der Goldpreis um rund 15 Prozent zu. Die Furcht vor einem nicht absehbaren Ende Finanzkrise hat sich zuletzt deutlich gezeigt: In den Filialen des Goldhändlers Pro Aurum in München und Berlin mussten die Kunden an einigen Tagen sogar Schlange stehen, um Münzen und Barren zu ergattern. Auch im Internet gab es lange Wartezeiten.

Viele Privatanleger suchen mit Gold eine Anlageklasse, die physisch greifbar ist und nicht auf einem Papier beruht, das vom Zahlungsversprechen Dritter abhängig ist. “Was an Gold produziert wurde, ging in den vergangenen Wochen sofort wieder raus”, sagt Heike Becker, Goldhändlerin beim Edelmetallspezialisten Heraeus in Hanau. In dieser Woche habe sich die Lage wieder etwas beruhigt, aber das könne sich bei der nächsten schlechten Nachricht aus der Bankenbranche schnell wieder ändern. “Der hohe Goldpreis würde eigentlich gegen eine starke Nachfrage sprechen, aber momentan ist die Psychologie entscheidend”, sagt Becker. “Wer Schwarzmaler ist und eine große Krise aufziehen sieht, für den sind 700 $ und mehr für die Unze noch günstig.”

Physisches Gold in Form von Barren und Münzen verspricht Sicherheit. “Die Krise der britischen Northern-Rock-Bank hat gezeigt, dass selbst ein Sparbuch eine riskante Geldanlage sein kann”, sagt Jürgen Ganßleben von der Vermögensverwaltung Gebser & Partner. Zwar sind die Spareinlagen in Deutschland gut abgesichert, dennoch verursacht das stetige Geldmengenwachstum Kopfschmerzen.

Die jüngste Zinssenkung in den USA führte dazu, dass die langfristigen Renditen gestiegen sind: Die Anleihemärkte rechnen also mit einer Inflation, die das Vermögen über die Zeit mindert. Das Problem: “Die offizielle US-Inflationsrate lässt die rapiden Preissteigerungen im Energie-, Hypotheken- und Lebensmittelbereich außen vor. Die offiziellen Daten verschleiern also vieles”, sagt Sean Corrigan, Stratege beim Investmenthaus Diapason in Lausanne. Allerdings müsse man damit rechnen, dass diese Inflationstendenzen mittelfristig auch die Preise für andere Güter erhöhen.

Dass Gold wieder ins Blickfeld der Investoren gerät, zeigt auch der Erfolg der börsengehandelten Goldfonds (ETFs). Der erst im April gestartete Goldfonds des britischen Anbieters ETF Securities lagert inzwischen Barren für mehr als 300 Mio. $ in Tresoren der Londoner HSBC. Mittlerweile horten die ETFs weltweit mehr als 600 Tonnen Gold. Seit Ende August nahm das Fondsvolumen der drei größten Gold-ETFs um zehn Prozent zu.

Im Jahr 1980 notierte Gold bei seinem bisherigen Höchststand von nominal 850 $ je Unze - es war ein Höhepunkt des Vertrauensverlusts in Papiergeld, der mit dem Ende der Goldanbindung 1971 eingeläutet wurde.

“Wenn Sie Gold in der Hand halten, kann Ihnen völlig egal sein, was draußen passiert”, sagt Ganßleben, der einen Fonds berät, der vor allem in Goldminenaktien investiert. “Gold ist seit Menschengedenken ein Zahlungsmittel. Alle Papierwährungen sind irgendwann verschwunden.”

Bei Pro Aurum ist die Nachfrage nach 100-Gramm-Barren am höchsten. Doch auch Barren mit einem Gewicht von einer Unze (31,1 Gramm) verkaufen sich gut. “Die Ein-Unzen-Barren sind interessant geworden, weil der Münzenmarkt leer gefegt ist”, sagt Pro-Aurum-Geschäftsführer Robert Hartmann. Normalerweise ist der Krügerrand billiger als ein Barren gleichen Gewichts, derzeit ist er mit 544 Euro stolze 8 Euro teurer als sein Pendant. Für Ein-Kilo-Barren sind im Vergleich zum Spotpreis in London zwei Prozent Agio zu zahlen. Hartmann will Gold deshalb nicht als “teure Anlageklasse” gelten lassen. “In einem Schließfach, das 50 Euro Gebühren im Jahr kostet, lassen sich problemlos 40 Kilo Gold lagern.”

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Quelle: ftd.de 

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Der Silberpreis holt auf

September 28th, 2007 von admin

Der Silberpreis hat sich in den vergangenen Handelstagen erholt. Nachdem er vor dem Hintergrund der jüngsten Krise an den Finanzmärkten zunächst deutlich hinter dem steigenden Goldpreis zurückgeblieben war, kostete eine Unze Silber (etwa 31,1 Gramm) am Spotmarkt in London am Donnerstag wieder 13,45 Dollar. Anfang des Jahres lag der Preis für eine Unze noch bei 14,65 Dollar. Im August fiel er dann zeitweise auf unter 12 Euro zurück.

Die Turbulenzen dieses Sommers sind also auch am Silbermarkt nicht spurlos vorübergegangen. Während Ende Juli der Goldpreis exorbitant zulegte, begannen Investoren und Privatanleger die als weniger sicher geltenden Edelmetalle zu vernachlässigen. Dies sind vor allem Silber und Platinmetalle, zu denen auch Palladium gehört.

Silber beweist sich als relativ preisstabiler Rohstoff

Wolfgang Wreszniok-Rossbach, verantwortlich für Marketing und Verkauf bei dem Edelmetallunternehmen Heraeus in Hanau, lässt sich von den Verwerfungen nicht beeindrucken. Wie bei allen Finanzkrisen profitiere das Gold als traditionell sicherer Hafen von Unsicherheiten der Anleger. Der schwache Dollar lasse zudem die Kurse für Gold und Öl steigen - Silber bleibe dabei aber teilweise außen vor.

Wie sich jetzt zeigt, hat das für den Preis des Silbers aber keinen totalen Einbruch, sondern nur eine kurzfristige Korrektur bewirkt. Silber beweist sich damit als relativ preisstabiler Rohstoff. Die hohe industrielle Nachfrage nach Silber, sagt Wreszniok-Rossbach, stehe der grassierenden Risikoaversion entgegen. Insgesamt sei die Industrie aber stark genug, um Schwankungen abzufedern. So liegen insgesamt vier recht stabile Jahre hinter dem Preis des Edelmetalls. Ende 2003 kostete eine Unze noch etwa 6 Euro. In den darauf folgenden Jahren kletterte der Kurs beständig nach oben und erfreute jene, die im Besitz des glänzenden Metalls waren. Neben der Schmuckindustrie benötige heute gerade die Elektrobranche hohe Mengen an Silber, sagt Wreszniok-Rossbach. Auch die Fotografie mache trotz der Verbreitung digitaler Verfahren immer noch rund 17 Prozent des Bedarfs aus. Zudem habe Silber bislang von der allgemeinen Metall-Hausse profitiert.

Barbara Lambrecht, Analystin bei der Commerzbank, glaubt ebenfalls an die kleine Schwester des Goldes. Silber sei zwar bei der jüngsten Aufwärtsbewegung von Gold zurückgeblieben und habe deshalb Nachholbedarf. Dennoch hält sie ein Kursziel von 14 Dollar langfristig für eine realistische Bewertung.

Der Silberkurs hat aufgeholt

Gelassen zeigt sich auch Alexander Zumpfe, Edelmetallhändler bei Heraeus: “Dass die Preise für Silber während des allgemeinen Aufruhrs im Sommer den Goldpreisen hinterherhinkten, ist normal. Wie man sieht, hat ja jetzt der Silberkurs aufgeholt und ist parallel zum Gold nach oben geklettert.”

Weniger positiv schlägt sich derzeit die heftig diskutierte Auflage des mit physischem Silber unterlegten Fonds (Exchange Traded Fund) von Barclays im April 2006 nieder. Dies hatte unter Anlegern und Branchenexperten für Aufregung gesorgt. Bis zuletzt war nicht sicher, ob die amerikanische Börsenaufsicht SEC grünes Licht geben würde. Die einen befürchteten Illiquidität, die anderen erwarteten deshalb - je nach Positionierung - freudig oder ängstlich einen Preisanstieg von Silber, der dann auch eintraf. Wreszniok-Rossbach meint allerdings, dass man den Erfolg des Fonds überbewerte. Man habe nach dem anfänglich reißenden Absatz den Anschluss verpasst. Im Mai dieses Jahres wies der Fonds noch ein verwaltetes Vermögen von 1,9 Milliarden Euro aus - mittlerweile sind es nur noch etwa 1,3 Milliarden. Insgesamt 14 Millionen Anteile sind derzeit im Umlauf.

Die Abwehrkräfte, die der Silbermarkt trotz allem derzeit beweist, hat er nicht immer gehabt. Ende der siebziger Jahre trieben wahnwitzige Spekulationen der texanischen Milliardärsfamilie Hunt den Kurs des Edelmetalls auf ein Rekordhoch von 50 Dollar (rund 36 Euro). Sie hatten großflächig physisches Silber und Terminkontrakte aufgekauft. Privatleute, die am Aufschwung partizipieren wollten, brachten ihr eingeschmolzenes Tafelsilber auf den Markt und machten so die kalkulierte Angebotsknappheit zunichte. Der Kurs brach daraufhin massiv ein und dümpelte zwanzig Jahre lang um ein Allzeittief von fünf Dollar. Erst mit der Hausse ab 2003 konnte der Preis den Widerstand brechen und sich auf seinen jetzigen Stand zubewegen.

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Quelle: faz.net 

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Der neue Gold-Rausch!

September 27th, 2007 von admin

Gold steht wieder im Blickpunkt. Die Turbulenzen an den Aktienmärkten und ein schwacher US-Dollar rücken das Edelmetall in den Fokus. Die älteste Geldanlage der Welt ist brandaktuell. Während sich die Aktienkurse in den vergangenen Monaten aufgrund der Kreditkrise eher bescheiden entwickelten, konnte Gold glänzen. Seit Anfang September strebt das „Metall der Könige“ nach oben. Vor kurzem schoss der Goldpreis auf einen Stand von 739,30 US-Dollar je Feinunze und notierte damit so hoch wie seit fast drei Jahrzehnten nicht mehr. Warum der Goldpreis langfristig deutlich höher notieren könnte und wie Anleger von einem weiter steigenden Goldpreis profitieren können – Antworten darauf gibt es in der am kommenden Samstag erscheinenden Ausgabe des Gratis-Newsletters FINANZEN & BÖRSE.

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Quelle: pressemitteilung.ws 

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Verteuerung der Nahrungsmittelpreise: Die nackten Tatsachen

September 27th, 2007 von admin

Die Preise für landwirtschaftliche Rohstoffe wie Milch und Getreide sind aufgrund einer Verknappung auf dem Weltmarkt angestiegen. Bereits macht auch im Inland die Ankündigung von Preiserhöhungen im Laden die Runde.
Die kollektive Angst vor einer Verteuerung der Lebensmittel breitet sich aus. Grossverteiler und Kleingewerbler bereiten die Konsumenten auf eine bevorstehende Verteuerung der Nahrungsmittelpreise vor, die Medien nehmen das Thema willig auf. Grund für die Aufregung ist, dass die Preise für Rohstoffe wie Getreide oder Milch in der letzten Zeit im Ausland angestiegen sind.

Wachsende Bevölkerung, steigender Wohlstand, steigende Nachfrage

Diese Entwicklung ist auf verschiedene Gründe zurück zu führen: Der wichtigste ist wohl der, dass die Produktion von landwirtschaftlichen Rohstoffen nicht mit dem Bevölkerungswachstum mitgehalten hat. Zusammen mit dem Abwandern von Lebensmittelrohstoffen in die Energieproduktion und wetterbedingten Produktionseinbrüchen, führte dies weltweit zu einer Nachfrage, die das Angebot überstieg. Kommt dazu, dass der Konsum von Fleisch und Milch in den Schwellenländern anzieht. Den Gesetzen des Marktes folgend führte die weltweite Verknappung zu Preiserhöhungen. Wie sich die Preise für landwirtschaftliche Rohstoffe weiter entwickeln werden, steht in den Sternen. Beim Zucker ist der Preisehausse vor einem Jahr wieder eine Baisse gefolgt. Schliesslich lässt sich die Produktion in den meisten Fällen Jahr für Jahr an die Nachfrage anpassen.

10 Prozent höhere Weizenpreise = plus 2 Rappen pro Pfund Brot

Die Rohstoffpreise sind – bisher auf dem Weltmarkt – gestiegen. Die Preiserhöhung für Agrarrohstoffe haben grundsätzlich jedoch nur sehr marginale Auswirkungen auf die Konsumentenpreise. Ein paar Beispiele mit der für die Schweiz realistischen Annahme von 10 Prozent höheren Rohstoffpreisen: 1 kg Ruchbrot kostet aktuell 3.20 Fr. Der Bauer bekommt für den darin enthaltenen Weizen 42 Rappen. Wird der Weizen um 10 Prozent teuer, dann muss der Bäcker für den Rohstoff eines Brots 4 Rappen mehr bezahlen. Da wir in der Schweiz keine Rappenpreise haben, dürfte das Brot im Laden maximal 5 Rappen mehr pro Kilo kosten. Dabei erhöht sich aber auch die Marge der Zwischenstufen um 1 Rappen. Je stärker ein Produkt verarbeitet ist, umso weniger wirkt sich ein höherer Rohstoffpreis auf den Konsumentenpreis aus. Bei einem Caffè Latte führt eine 10-prozentige Milchpreiserhöhung zu einem 1 Rappen teureren Ladenpreis. Bei 5 Rappen Mehrpreis im Laden würden 4 Rappen zur Gewinnsteigerung von Hersteller oder Verkäufer führen. Sogar bei einer normalen Pastmilch mit einem Ladenpreis von 1.40 Fr./Liter ist maximal eine Erhöhung von 7 Rappen gerechtfertigt.

Die Schere zwischen Konsumenten- und Produzentenpreisen

Die Angst vor höheren Preisen ist insofern gerechtfertigt, weil die Gefahr besteht, dass Verarbeiter und Handel im Sog der Erhöhung der Rohstoffpreise auch ihre eigenen Margen erhöhen. Ein Blick zurück: In den letzten 15 Jahren sind die Preise für landwirtschaftliche Rohstoffe um rund einen Viertel gesunken. Sind entsprechend auch die Konsumentenpreise günstiger geworden oder zumindest stabil geblieben? Im Gegenteil: Diese sind um 15 Prozent nach oben geklettert. Die Margen von Verarbeitung und Handel sind entsprechend gestiegen. Sinkende Rohstoffpreise haben – ausser in Einzelfällen – nie zu tieferen Konsumentenpreisen geführt.

Anständiges Einkommen = 1 Latte macchiato weniger

In Tat und Wahrheit könnten den Bauernfamilien durchaus höhere Preise bezahlt und damit ein besseres Einkommen aus dem Verkauf der Produkte ermöglicht werden. Die Konsumenten würde der Unterschied kaum merken. Die Mehrkosten pro Jahr für Konsummilch beispielsweise würden dem Preis einer Latte macchiato im Restaurant entsprechen.

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Quelle: schweizerbauer.ch 

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Wolfgang Münchau: Mitgefangen, mitgehangen

September 25th, 2007 von admin

Die Kreditkrise geht in ihre nächste Runde: Deutschland und Frankreich droht ein Wechselkursschock. Mittlerweile ist es dem Allerletzten klar geworden: Wir haben keine US-Hypothekenkrise, sondern eine globale Finanzkrise. Wahrscheinlich ist selbst das eine Untertreibung.

Wir stehen vielmehr am Abgrund eines globalen Wirtschaftsabschwungs mit tiefen Rezessionen in einigen Regionen. Besonders schlimm betroffen sind alle Länder, in denen Englisch gesprochen wird, vor allem die USA und Großbritannien. Dort sehe ich eine Rezession in den nächsten Quartalen, denn die Geldpolitik hat zu wenige Spielräume, um auf die Immobilienkrise zu reagieren.

In diesen Ländern ist die Neubewertung von Krediten die denkbar schlimmste Wirtschaftskatastrophe überhaupt. Es ist ungefähr so, als würde man einen Alkoholiker nach 20 Jahren über Nacht auf Entzug setzen. Ohne einen boomenden Häusermarkt, ohne billige Kredite ist es mit der Dynamik dieser Volkswirtschaften nicht weit her. Die USA und Großbritannien brauchen billige Kredite in große Mengen, um überhaupt zu funktionieren. Die in Bedrängnis geratene britische Hypothekenbank Northern Rock war zum Beispiel dadurch bekannt, dass sie Hypotheken im Wert von 130 Prozent des Immobilienwerts verlieh. In England ist es ebenfalls üblich, dass Hypotheken eine Größenordnung des fünffachen Bruttojahreseinkommens ausmachen. Da brauchen nur die Zinsen etwas zu steigen, und dieses Spielchen fällt wie ein Kartenhaus zusammen - ähnlich wie das Kartenhaus angeblicher angelsächsischer wirtschaftlicher Überlegenheit.

Nur sollte man sich in Deutschland nicht zu früh freuen. Schadenfreude wäre nicht nur schlechter Stil, man würde sich ins eigene Genick schießen. Deutschland hängt letztlich genauso tief drin, obwohl das zunächst nicht so offensichtlich ist. Natürlich sind die Deutschen ein Volk von Sparern, nicht von Kreditnehmern. Auch um die deutschen Banken sollte man sich nicht allzu viele Sorgen machen. Die Landesbanken werden ihre Dummheiten mit Fusionen bezahlen. Die Privatbanken werden entweder geschluckt oder verkraften die Krise. Es wird auch weiterhin einen liquiden Bankenmarkt in Deutschland geben, so oder so.

Deutsche kauften mehr Kreditmüll

Auch dass die Kreditkrise zunächst in Deutschland ausgebrochen ist, dürfte eher Zufall gewesen sein. Deutsche Banken haben zwar diesen ganzen Kreditmüll gekauft, aber nicht in größerem Ausmaß als Banken anderer Länder. Deutschland ist kein Hauptbeteiligter.Und trotzdem wird es genauso in diesen Strudel mit hineingerissen. Denn Deutschland hat eines mit den angelsächsischen Ländern gemeinsam, nämlich die tragische Tendenz, seine größte Schwäche als seine größte Stärke zu betrachten. So glauben die Angelsachsen, ihre Kreditabhängigkeit habe etwas mit innovativen Finanzmärkten zu tun. Der parallele Irrglaube in Deutschland lautet, Exportabhängigkeit und mittelständische Strukturen seien eine Stärke. Das Gegenteil ist der Fall. Deutschland hat eine viel zu schwache inländische Struktur, insbesondere einen viel zu schwachen Dienstleistungssektor, der in globalen Krisenzeiten ein wichtiger Puffer sein könnte. Wirtschaftspolitik hierzulande reduziert sich nach wie vor auf Mittelstandspolitik.

Im gerade zu Ende gehenden Aufschwung ging es dieser zyklischen Industrie besonders gut. Die letzten zwei Jahre schienen denen recht zu geben, die behaupteten, man müsse in Deutschland die bestehenden mittelständischen Industriestrukturen bewahren, statt die Märkte zu öffnen. Wenn der Abschwung jetzt über uns hineinbricht, sind wir wieder da, wo wir bei Gerhard Schröder waren: In einer hastigen Reformdebatte. Denn wir haben wieder einmal in einem Aufschwung die Reformen vor uns hergeschoben.

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Quelle: ftd.de 

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Steigender Geldmarktzins belastet die europäische Wirtschaft

September 25th, 2007 von admin

Der kräftige Anstieg der langfristigen Zinsen am Euro-Geldmarkt droht zu einer Belastung für die Wirtschaft des Euro-Raums zu werden. „Je länger diese Situation andauert, desto gravierender sind die Folgen“, ist aus Zentralbankkreisen zu hören. Der Grund: Hypotheken mit variablen Zinsen orientieren sich typischerweise an den Geldmarktzinsen. Durch den Zinsanstieg kommen auf Haushalte, die ihr Eigenheim mit variabel verzinsten Hypotheken finanziert haben, nun höhere monatliche Raten zu.

Das könnte sich in einer Dämpfung der Konsumnachfrage niederschlagen. Auch auf viele Unternehmen kommen höhere Zinskosten zu, da sie meist einen Teil ihres Finanzierungsbedarfs mit variabel verzinsten Krediten abdecken.

Hypotheken mit variablen Zinsen sind in Deutschland eher unüblich, in vielen anderen Ländern des Euro-Raums jedoch weit verbreitet. In Spanien, Portugal und Finnland haben nach einem im August 2005 veröffentlichten „Grünbuch“ der EU-Kommission zum europäischen Hypothekenmarkt praktisch alle Hypotheken variable Zinssätze, in Irland und Italien jeweils fast 80 Prozent. Vor allem in Spanien und Irland haben die Immobilienmärkte in den vergangenen Jahre eine fulminante Hausse mit lebhafter Bautätigkeit und stark steigenden Preisen erlebt.

Hypothekenzins meist an Euribor-Zins gekoppelt

In beiden Ländern folgt der Euphorie nun der Kater. Nach einer Übersicht des Europäischen Hypothekenverbandes (EMF) hatte der spanische Hypothekenmarkt schon 2005 ein Volumen von 475 Milliarden Euro. Seither dürfte das Volumen um mindestens ein Viertel zugenommen haben. Motor dieser Expansion war vor allem, dass die Zinsen mit dem Beitritt zur Währungsunion zunächst stark gefallen sind und dann lange Zeit niedrig blieben.

Nach Auskunft von Immobilienmaklern ist es in Spanien weithin üblich, den Hypothekenzins an den Dreimonats- oder Einjahres-Euribor-Zins zu koppeln. Einmal jährlich wird der im kommenden Jahr zu zahlende Zins nach dem dann gerade aktuellen Euribor-Zins neu bestimmt. Der Gesamtzins berechnet sich aus dem Euribor-Satz zuzüglich einem Aufschlag der Bank, der meist 0,75 bis 1,5 Prozentpunkte beträgt.

90 Milliarden Euro zusätzlich an Dreimonatskrediten

Im Einklang mit den Erhöhungen des Euro-Leitzinses ist der Dreimonats-Euribor von Ende 2004 bis Sommer 2007 bereits von rund 2,2 auf 4,2 Prozent gestiegen. Durch die Liquiditäts- und Vertrauenskrise an den Geldmärkten ist er seit Mitte August auf rund 4,7 Prozent nach oben geschnellt - und hat sich damit ungewöhnlich weit vom Leitzins entfernt, der seit Juni bei 4 Prozent liegt. Hintergrund ist, dass die Banken wegen der Verwerfungen an den Kreditmärkten selbst händeringend nach längerlaufenden Finanzierungen suchen, da sie in Schieflage geratenen Zweckgesellschaften Darlehen in Milliardenhöhe gewähren müssen.

Um die Lage zu entschärfen, hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Banken schon 90 Milliarden Euro zusätzlich an Dreimonatskrediten zur Verfügung gestellt. Dennoch verharrt der Dreimonats-Euribor nun schon seit Mitte August auf rund 4,7 Prozent.

Mehr als 30 Prozent des Einkommens für die Hypothek

Für diejenigen Hypotheken, die nach Mitte August angepasst wurden, läuft dies auf einen zusätzlichen Zinssprung hinaus. Betrug der Gesamtzins Ende 2004 überschlagsmäßig noch 3,5 Prozent, so waren es im Sommer schon 5,5 Prozent. Bei einem Darlehensbetrag von 150.000 Euro war die monatliche Zinsbelastung somit schon von rund 440 auf 690 Euro gestiegen. Durch den von der EZB nicht intendierten zusätzlichen Anstieg des Euribor-Satzes kommen nun monatlich noch einmal gut 60 Euro hinzu. Je länger diese Situation andauert, um so mehr Haushalte werden davon betroffen.

Nach einer Studie der Investmentbank Goldman Sachs musste ein durchschnittlicher spanischer Haushalt schon im Frühjahr 2007 rund 30 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Hypothek aufwenden - gegenüber 20 Prozent im Jahre 1999. Seither muss aus der Haushaltskasse noch einiges mehr für die Hypothekenzinsen abgezweigt werden, zu Lasten anderer Konsumausgaben. Ähnlich ergeht es auch den vielen Deutschen, Briten und anderen Europäern, die sich in Spanien ein Feriendomizil auf Kredit gekauft haben. Auf die Stimmung in der spanischen Wirtschaft drückt zudem, dass sich die Baukonjunktur abgekühlt hat und die Immobilienpreise kaum noch steigen, verschiedentlich sogar rückläufig sind.

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Quelle: faz.net 

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Kredit-Krise: Deutscher Bank drohen 1,7 Mrd. Euro Verlust

September 24th, 2007 von admin

Die Deutsche Bank hat Kreditzusagen in der Höhe von 29 Mrd. Euro ausstehend. Auf diese Summe müssen nun Abschreibungen vorgenommen werden.

Auf die Deutsche Bank könnten im dritten Quartal Finanzkreisen zufolge Einbußen von bis zu 1,7 Mrd. Euro zukommen, weil sie im Zuge der weltweiten Kreditkrise Finanzierungszusagen neu bewerten muss. Um die Belastung zu reduzieren, versuche das im Bereich Fusionen und Übernahmen führende Geldhaus zur Zeit Kreditbedingungen neu zu verhandeln oder Kunden dazu zu bringen, Deals abzusagen, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Wenn sich die Marktbedingungen verbesserten, könne der Verlust auch geringer ausfallen, hieß es. Die Deutsche Bank wollte das zunächst nicht kommentieren.

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hatte vergangene Woche zugegeben, sein Haus sei zu Beginn des Jahres zu risikofreudig Kreditengagements eingegangen, die wegen der Marktturbulenzen zur Zeit nicht mehr an andere Investoren weiterverkauft werden könnten und daher neu bewertet werden müssten. Insgesamt hat die Bank Kreditzusagen im Volumen von 29 Mrd. Euro ausstehend. Mehrere mit der Angelegenheit vertraute Person sagten, auf diese Summe müssten nun Abschreibungen von vier bis sechs Prozent vorgenommen werden, was 1,2 bis 1,7 Mrd. Euro entspräche.

Verlust über Erwartungen der Analysten 

Dieser mögliche Verlust liegt deutlich über den Erwartungen von vielen Analysten. Manche Experten haben Schätzungen von 500 Mio. Euro bis zu einer Milliarde Dollar abgegeben. Hinter vorgehaltener Hand geben Analysten aber zu, dass eine Vorhersage derzeit schwierig ist. Der Sektor sei zur Zeit eine “Black Box”, sagte ein Experte. Auch andere Banken kämpfen mit der Neubewertung von Kreditzusagen: Die US-Investmentbank Morgan Stanley musste vergangene Woche Einbußen von fast einer Milliarde Dollar einräumen. Das drückte das Ergebnis des Instituts im dritten Quartal. (Ag.)

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Quelle: diepresse.com

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Dollarverfall: Weltwirtschaftssystem in Gefahr

September 24th, 2007 von admin

Das riesige US-Leistungsbilanzdefizit rechtfertigt laut Ökonom Erich Stressler eine Abwertung des Dollars auf 2,5 Dollar je Euro. Unterdessen geht US-Beteiligungsgesellschaften das Geld aus.

Obwohl der US-Dollar in der vergangenen Woche erstmals die 1,40 Euro-Marke überschritten hat, könnte der Dollarverfall erst am Anfang stehen. Dieser Meinung ist der renommierte Ökonom Erich Stressler. Das starke Leistungsbilanzdefizit könnte laut Stressler eine Abwertung auf 2,5 Dollar je Euro rechtfertigen. Der Ökonom hofft nur, dass die Abwertung langsam vor sich geht. Eine plötzliche Flucht aus dem Dollar wäre “das Ende des Weltwirtschaftssystems”. Da sich 75 Prozent der Dollar-Bestände außerhalb der USA, vor allem in China und Japan, befinden, könne die Entwicklung nicht kontrolliert werden. Jedoch sind auch die “Dollar-Horter” nicht an einer rapiden Abwertung ihrer Bestände interessiert.

Unterdessen hat der Wirtschaftsweise Peter Bofinger die Regierungen der Euro-Zone dazu aufgefordert, zur Stützung des Dollars über Dollar-Käufe nachzudenken. Die wiedererlangte Wettbewerbsfähigkeit sei sonst in Gefahr.

Unterdessen sorgt die US-Hypothekenkrise wieder für Gesprächsstoff. Deutschlands Finanzminister Peer Steinbrück denkt auf Grund der Hypothekenkrise über eine Verschärfung der Eigenkapitalvorschriften für deutsche Banken nach. Das verschärfte Regelwerk für Banken, Basel II, reiche nicht aus. Basel III sei notwendig.

Kraftlose Heuschrecken

Wie schwer und teuer Finanzierungen seit der Finanzmarktkrise geworden sind, zeigt ein Beispiel aus den USA. Erstmals seit dem Beginn der Welle großer Firmenkäufe durch Finanzinvestoren vor zwei Jahren, haben Beteiligungsgesellschaften ein bereits vereinbartes Geschäft platzen lassen. Die weltgrößte “Heuschrecke” KKR und Goldman Sachs sagten die im April vereinbarte Übernahme des US-Elektronikkonzerns Harman ab.

Das Vertrauen in die Branche wird damit weiter beschädigt. Mehrere Übernahmen sollen durch die Probleme der Beteiligungsgesellschaften bei der Kreditbeschaffung auf der Kippe stehen. Laut Experten steigen könnten jedoch die Übernahmen bei den Immobilienwerten, die sich im Zuge der Krise deutlich verbilligten.

“Erste, ermunternde Signale” für ein Ende der Finanzmarktkrise sieht Josef Ackermann, der umstrittene Chef der Deutschen Bank. “Ich erwarte, dass die Investoren in den kommenden Monaten zurückkommen und die Märkte sich normalisieren”.

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Quelle: nachrichten.at

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188 Milliarden Euro “fauler Kredite”

September 23rd, 2007 von admin

strong> Auch für die deutschen Banken ist die Finanzkrise offenbar noch nicht ausgestanden: Laut internen, vorläufigen Zahlen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) schlummern bei den Instituten in Deutschland Kredit-Risiken in dreistelliger Milliardenhöhe.

Dagegen gab sich Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann zuversichtlich und sprach von “ersten ermunternden Signalen”. Laut einem Bericht der “Bild”-Zeitung beliefen sich die “faulen Kredite” bei deutschen Banken im vergangenen Jahr auf insgesamt rund 188 Milliarden Euro - das sind rund vier Prozent des gesamten Kreditvolumens. Experten gehen sogar davon aus, dass die Summe inzwischen wegen der US-Finanzkrise deutlich höher liegt, wie die Zeitung weiter schreibt. Bei der BaFin war am Sonntag zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Ackermann erklärte dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”, er erwarte, “dass die Investoren in den kommenden Monaten zurückkommen und die Märkte sich normalisieren”. Die Voraussetzungen dafür seien geschaffen, “wir sehen bereits erste, ermunternde Signale in diese Richtung”.

Noch vor wenigen Tagen hatte er in der ZDF-Talkshow von Maybrit Illner eingeräumt, dass auch seine eigene Bank in den vergangenen Monaten Fehler gemacht habe. Die heftigen Reaktionen auf seinen Auftritt zeigten aber vor allem, “wie groß die Nervosität über die Auswirkungen der Krise auf die Erfolgsrechnung der Finanzinstitute ist”, sagte Ackermann. Deshalb bekräftigte er seine Forderung nach “größtmöglicher Transparenz und einer richtigen Bewertung der Positionen, damit diese Unsicherheit von den Märkten genommen wird”.

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück denkt angesichts der Finanzkrise laut einem “Spiegel”-Bericht offenbar darüber nach, die Eigenkapitalvorschriften für Banken zu verschärfen. Demnach sollen die Institute risikoreiche Produkte künftig mit einem höheren Anteil an Eigenkapital unterlegen.

Allianz-Finanzvorstand Paul Achleitner warf den Banken schwere Fehler vor, die zur derzeitigen Kreditkrise geführt hätten. “Einzelne Institute haben offensichtlich an die Alchemie geglaubt”, sagte Achleitner der “Welt am Sonntag”. Zum Teil hätten Institute in der Illusion gelebt, dass es für jedes verbriefte Risiko jederzeit einen Marktpreis gebe. Nun müsse so manche Bank erkennen, dass ihre Modelle nicht realistisch seien, sagte Achleitner.

Wie lange die Kreditkrise noch anhält, hängt nach Ansicht des Allianz-Vorstands entscheidend davon ab, ob die Probleme auf die Finanzmärkte beschränkt bleiben. “Wenn sich die Realwirtschaft anstecken sollte, dauert es schnell zwei bis drei Jahre”, sagte Achleitner.

Der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan kritisierte die großen Kreditbewertungsagenturen wegen ihrer Rolle in der Krise am amerikanischen Hypothekenmarkt. “Die Ursache des Problems war, dass die Leute glaubten, die Ratingagenturen verstünden etwas von ihrem Geschäft. Die wissen aber nicht, was sie tun”, sagte er der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”.

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Artikel auf: rp-online.de

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