Reich werden beim Crash

Juli 1st, 2009 von admin

Können Sie noch ruhig schlafen?

Haben Sie bereits unter der Finanzkrise gelitten?

Glauben Sie, dass Ihr Vermögen sicher ist?

Oder Glauben Sie gar, dass die Krise überstanden ist?

Wir befinden uns inmitten einer enormen Weltwirtschaftskrise, welche noch nicht überstanden ist.
Politiker und Bank-Vorstände versuchen, das Desaster, den Crash, zu verhindern.
Hierdurch ergeben sich exzellente Chancen Ihr Vermögen abzusichern und enorm zu vermehren.

Diese Krise kann Ihre Chance sein, so reich zu werden, wie Sie es niemals zuvor erträumt hätten.
Alles was Sie hierzu benötigen, ist ein Leitfaden, welcher Ihnen genau sagt, was Sie mit Ihren Vermögenswerten jetzt tun sollten.

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Kreditausfälle als erste Vorboten einer spanischen Hypothekenkrise

Oktober 11th, 2007 von admin

Madrid - Die Ausfallraten bei spanischen Eigenheimdarlehen sind nach einer neuen Studie der Ratingagentur Fitch deutlich angestiegen. Wegen höherer Zinsen können immer spanische Grundeigentümer ihre Kredite nicht mehr bedienen. Dies könnte die Kreditklemme an den internationalen Gewerbeimmobilienmärkten weiter verschärfen. Wegen der US-Hypothekenkrise vergeben Banken bereits jetzt nur zögerlich und gegen hohe Risikoaufschläge Darlehen an Immobilieninvestoren.

Die spanischen Banken haben in den vergangenen fünf Jahren Eigenheimfinanzierungen von mehr als 105 Mrd. Euro als sogenannte Residential Mortgage Backed Securities (RMBS) verbrieft und über die internationalen Kapitalmärkte an Banken und Hedge Fonds verkauft. Bei einigen dieser RMBS-Produkte war die Ausfallrate Ende Juni auf bis zu 2,42 Prozent gestiegen, berichten die Fitch-Analysten. 2006 lag diese Ausfallquote teils unter 0,2 Prozent.

In der Fitch-Studie wird nur die Entwicklung bis zum Sommer 2007 untersucht. In der Zwischenzeit dürfte die Ausfallquote weiter gestiegen sein. Denn 90 Prozent aller Hypothekendarlehen in Spanien sind mit einer variablen Zinsbindung versehen. Die Höhe der Zinsrate orientiert sich dabei am Euribor, dem Zins, den Banken unter einander für Termingeldeinlagen gewähren. Darauf erheben die spanischen Hypothekenbanken einen Aufschlag von rund 150 Basispunkten.

Wegen der US-Krise ist die Euribor-Rate zuletzt auf 4,75 Prozent deutlich gestiegen. Im Sommer 2006 betrug die Rate noch 3,4 Prozent. Damit sind die Zinssätze für spanische Hypothekendarlehen seither im Schnitt von 4,9 auf 6,25 Prozent gestiegen. Die monatlichen Zinskosten für ein Darlehen über 150 000 Euro verteuerten sich damit von 612,50 auf 781,25 Euro.

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) warnt denn auch vor einem weiteren Anstieg der Ausfallraten bei spanischen Eigenheimdarlehen. “Vor allem Kreditnehmer, die im Jahre 2005 noch zu niedrigen Zinsen hohe Kaufpreise finanziert haben, dürften sich nun schwer tun, ihre Darlehen zu bedienen”, prognostiziert LBBW-Kreditanalyst Florian Eichert.

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Quelle: welt.de

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Steigender Geldmarktzins belastet die europäische Wirtschaft

September 25th, 2007 von admin

Der kräftige Anstieg der langfristigen Zinsen am Euro-Geldmarkt droht zu einer Belastung für die Wirtschaft des Euro-Raums zu werden. „Je länger diese Situation andauert, desto gravierender sind die Folgen“, ist aus Zentralbankkreisen zu hören. Der Grund: Hypotheken mit variablen Zinsen orientieren sich typischerweise an den Geldmarktzinsen. Durch den Zinsanstieg kommen auf Haushalte, die ihr Eigenheim mit variabel verzinsten Hypotheken finanziert haben, nun höhere monatliche Raten zu.

Das könnte sich in einer Dämpfung der Konsumnachfrage niederschlagen. Auch auf viele Unternehmen kommen höhere Zinskosten zu, da sie meist einen Teil ihres Finanzierungsbedarfs mit variabel verzinsten Krediten abdecken.

Hypotheken mit variablen Zinsen sind in Deutschland eher unüblich, in vielen anderen Ländern des Euro-Raums jedoch weit verbreitet. In Spanien, Portugal und Finnland haben nach einem im August 2005 veröffentlichten „Grünbuch“ der EU-Kommission zum europäischen Hypothekenmarkt praktisch alle Hypotheken variable Zinssätze, in Irland und Italien jeweils fast 80 Prozent. Vor allem in Spanien und Irland haben die Immobilienmärkte in den vergangenen Jahre eine fulminante Hausse mit lebhafter Bautätigkeit und stark steigenden Preisen erlebt.

Hypothekenzins meist an Euribor-Zins gekoppelt

In beiden Ländern folgt der Euphorie nun der Kater. Nach einer Übersicht des Europäischen Hypothekenverbandes (EMF) hatte der spanische Hypothekenmarkt schon 2005 ein Volumen von 475 Milliarden Euro. Seither dürfte das Volumen um mindestens ein Viertel zugenommen haben. Motor dieser Expansion war vor allem, dass die Zinsen mit dem Beitritt zur Währungsunion zunächst stark gefallen sind und dann lange Zeit niedrig blieben.

Nach Auskunft von Immobilienmaklern ist es in Spanien weithin üblich, den Hypothekenzins an den Dreimonats- oder Einjahres-Euribor-Zins zu koppeln. Einmal jährlich wird der im kommenden Jahr zu zahlende Zins nach dem dann gerade aktuellen Euribor-Zins neu bestimmt. Der Gesamtzins berechnet sich aus dem Euribor-Satz zuzüglich einem Aufschlag der Bank, der meist 0,75 bis 1,5 Prozentpunkte beträgt.

90 Milliarden Euro zusätzlich an Dreimonatskrediten

Im Einklang mit den Erhöhungen des Euro-Leitzinses ist der Dreimonats-Euribor von Ende 2004 bis Sommer 2007 bereits von rund 2,2 auf 4,2 Prozent gestiegen. Durch die Liquiditäts- und Vertrauenskrise an den Geldmärkten ist er seit Mitte August auf rund 4,7 Prozent nach oben geschnellt - und hat sich damit ungewöhnlich weit vom Leitzins entfernt, der seit Juni bei 4 Prozent liegt. Hintergrund ist, dass die Banken wegen der Verwerfungen an den Kreditmärkten selbst händeringend nach längerlaufenden Finanzierungen suchen, da sie in Schieflage geratenen Zweckgesellschaften Darlehen in Milliardenhöhe gewähren müssen.

Um die Lage zu entschärfen, hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Banken schon 90 Milliarden Euro zusätzlich an Dreimonatskrediten zur Verfügung gestellt. Dennoch verharrt der Dreimonats-Euribor nun schon seit Mitte August auf rund 4,7 Prozent.

Mehr als 30 Prozent des Einkommens für die Hypothek

Für diejenigen Hypotheken, die nach Mitte August angepasst wurden, läuft dies auf einen zusätzlichen Zinssprung hinaus. Betrug der Gesamtzins Ende 2004 überschlagsmäßig noch 3,5 Prozent, so waren es im Sommer schon 5,5 Prozent. Bei einem Darlehensbetrag von 150.000 Euro war die monatliche Zinsbelastung somit schon von rund 440 auf 690 Euro gestiegen. Durch den von der EZB nicht intendierten zusätzlichen Anstieg des Euribor-Satzes kommen nun monatlich noch einmal gut 60 Euro hinzu. Je länger diese Situation andauert, um so mehr Haushalte werden davon betroffen.

Nach einer Studie der Investmentbank Goldman Sachs musste ein durchschnittlicher spanischer Haushalt schon im Frühjahr 2007 rund 30 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Hypothek aufwenden - gegenüber 20 Prozent im Jahre 1999. Seither muss aus der Haushaltskasse noch einiges mehr für die Hypothekenzinsen abgezweigt werden, zu Lasten anderer Konsumausgaben. Ähnlich ergeht es auch den vielen Deutschen, Briten und anderen Europäern, die sich in Spanien ein Feriendomizil auf Kredit gekauft haben. Auf die Stimmung in der spanischen Wirtschaft drückt zudem, dass sich die Baukonjunktur abgekühlt hat und die Immobilienpreise kaum noch steigen, verschiedentlich sogar rückläufig sind.

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Quelle: faz.net 

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US-Hypothekarkrise erfasst Grossbritannien

September 15th, 2007 von admin

Die Krise am US-Hypothekenmarkt erfasst nun auch Grossbritannien. Mit Northern Rock ist einer der grössten Baufinanzierer des Landes in Bedrängnis geraten. Die Bank of England musste erstmals seit Jahrzehnten mit einem Notfall-Kredit einspringen

(sda/dpa/Reuters) Der britische Finanzminister Alistair Darling versuchte am Freitag nervöse Anleger und Sparer zu beruhigen und versicherte, das britische Bankensystem insgesamt sei gesund. Dennoch kehrte die Unruhe an die Märkte zurück: In London, Frankfurt, Paris und Zürich gerieten besonders Bankentitel unter Druck.

Keine Angaben zur Höhe
Über die Höhe der Finanzspritze für Northern Rock machte die britische Zentralbank keine Angaben. Der Chef Hypothekenanbieters, Adam Applegarth, stellte indes klar, dass eine «bedeutende Summe» nötig sei, um die Liquidität kurzfristig zu verbessern.Die genaue Höhe hängt letztlich von den Sicherheiten ab, die Northern Rock bieten kann. Die Regierung genehmigte den Notfall- Kredit für die achtgrösste börsennotierte Bank des Landes wegen der akuten Krise. Das Darlehen muss mit einem Strafzins zurückgezahlt werden.

 Erdrückende Zinslast
Obwohl Northern Rock nicht am zusammengebrochenen US-Markt für zweitklassige Hypothekenkredite engagiert ist, leidet das Institut besonders stark unter der Krise. Denn wegen einer vergleichsweise geringen Höhe an Kundeneinlagen ist die Bank auf Mittel angewiesen, die sich Institute untereinander am Geldmarkt leihen.
Dort sind die Zinsen in den vergangenen Wochen aber massiv auf das höchste Niveau seit neun Jahren gestiegen, da die Banken wegen der allgemeinen Unsicherheit nur noch zögerlich Geld verleihen. Dies trieb die Finanzierungskosten für Northern Rock - dem britischen Marktführer bei neuen Hypotheken - enorm in die Höhe und führte letztlich zu dem Engpass.

Northern-Rock-Chef Adam Applegarth betonte, die Unterstützung der Zentralbank sei ein Beleg dafür, dass seine Bank solvent sei. Er erwarte auch für dieses Jahr weiterhin einen Gewinn zwischen 500 Mio. und 540 Mio. Pfund.

Damit bliebe der Gewinn aber deutlich hinter den an den Märkten erwarteten 647 Mio. Pfund zurück. Applegarth schloss deshalb auch einen Stellenabbau nicht aus.

Die Bank of England betonte, Northern Rock sei zahlungsfähig und benötige lediglich kurzfristige Hilfe. Finanzminister Darling erklärte, keinem weiteren Institut müsse unter die Arme gegriffen werden.
Artikel auf: nzz.ch

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Kredit-Krise zieht Kreise

September 14th, 2007 von admin

Der Baufinanzierungsvermittler Interhyp hat seine Prognose für 2007 gesenkt. Ebenso die britische Hypothekenbank Nothern Rock.

Das Münchener Unternehmen Interhyp erwarte für das Gesamtjahr ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von rund 27 Millionen Euro. Beim Rohertrag sei mit rund 75 Mio. Euro und beim Finanzierungsvolumen mit 5,7 Mrd. Euro zu rechnen. „Ein wieder schwächeres Konsumklima und eine zurückhaltendere Einkommenserwartung der Verbraucher schlagen sich offenbar auch in großer Verunsicherung beim Immobilienerwerb nieder. Diesen Marktgegebenheiten können auch wir uns nicht völlig entziehen”, sagte Robert Haselsteiner, Gründer und Co-CEO der Interhyp AG.

 

Noch vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen mit einem Finanzierungsvolumen von mehr als 6 Mrd. Euro, einen Rohertrag von über 80 Mio. Euro und einem Ebit von rund 32 Mio. Euro gerechnet. Die im Jahr 1999 gegründete Gesellschaft wurde nur drei Monate nach dem Börsengang am 29. September 2005 in den SDAX aufgenommen. Die Aktie startete am Freitag mit Verlusten in den Handel und notierte gegen Mittag mit einem Minus von 27 % bei 59,30 Euro.

 

Auch die britische Hypothekenbank Northern Rock musste eine Gewinnwarnung aussprechen. Das Institut erwartet in diesem Jahr einen Vorsteuergewinn von umgerechnet zwischen 726 und 784 Millionen Euro. Der Markt hatte mit 940 Millionen Euro gerechnet. Am Freitag musste die Bank of England dem britischen Baufinanzierer einen Notkredit gewähren. Laut “Times” war das der erste Rettungseinsatz der Bank für ein Unternehmen, das durch die weltweite Kreditkrise in Schwierigkeiten geraten ist. In London brachen Northern Rock-Papiere gegen Mittag um mehr als 20 % ein.

Artikel auf: Reits in Deutschland.de

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Der Milliardenpoker

September 11th, 2007 von admin

Die weltweit größte Bankenkrise seit September 2001 ist hausgemacht und verspielt das Vertrauen in die Währung – ihr einziges Kapital seit Aufhebung der Goldbindung. Immobilienüberfinanzierungen verursachen regelmäßig Wirtschaftskrisen.Seit Monaten hatten Experten und Presse gewarnt, dass die jahrelang künstlich gezüchtete Immobilienblase in den USA platzen würde wie Ende der 90er Jahre die Börsenblase. Als das im August eintrat, hatten auch deutsche Banken bereits Milliarden in den amerikanischen „strukturierten“ Fonds verbrannt.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin bewahrte mit konsortial gesammelten Milliarden die Deutsche Industriebank IKB vor der Pleite. Die sächsischen Sparkassen stützten die Sächsische Landesbank SachsenLB mit über 17 Mrd. Euro, als Haftung für eine außerbilanzielle Tochtergesellschaft. Das ist mehr, als der ganze Freistaat Sachsen im Doppelhaushalt 2007/2008 ausgeben wird.

Nur zu bereitwillig hatten diese und andere Institute Kreditmüll aus den USA aufgekauft, der mit der charmanten Bezeichnung „subprime“ verbrieft und geratet war. Im Ergebnis zahlen wahrscheinlich erneut die Nichtverursacher, Anleger und Steuerzahler, den ganzen Salat. Wirtschaftsjournalisten und „Experten“ verkündeten derweil unisono, es sei ja so überraschend, dass Bankvorstände der Deutschen Industriebank IKB über Dinge entschieden, von denen sie wenig verstünden. Das aber ist ein guter Scherz, wie die nachfolgende Darstellung belegt.

„So wollte das die Bank!“

Der Autor war 1985 als junger Strafverteidiger in der Kanzlei Bossi mit Wirtschaftsstrafsachen befasst. Er besuchte einen inhaftierten Vermittler von finanzierten Steuersparimmobilien im Gefängnis und hörte Überraschendes: Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, man habe der finanzierenden Bank in München Arbeitslose und Prostituierte, das heißt wenig zahlungskräftige Kunden, als Kreditnehmer zugeführt, sei absurd. Die Bank habe das ja ausdrücklich gewollt.

Diese scheinbar absurde Einlassung fand später ihre Bestätigung durch unzählige weitere Dokumente und Zeugenaussagen, öffentlich zugänglich in zahllosen Strafprozessen. Die Bank hatte tatsächlich nur zur kurzzeitigen Steigerung des Jahresergebnisses bei Umsatz und Gewinn beliebige Kreditkunden akzeptiert und die gesetzlich vorgeschriebene Kreditprüfung nach § 18 Kreditwesengesetz lediglich aktentechnisch symbolisiert.

Beispiele:

Als zwei als Kunden geworbene Sozialhilfeempfänger aus Versehen ihre Selbstauskunft selbst ausfüllten und sie die Höhe der „Stütze“ wahrheitsgemäß angaben, wurde die Finanzierung nicht abgelehnt. Es musste lediglich der Vermittler zur Strafe seine Innenprovision als Eigenkapital zur Verfügung stellen. Als ein anderer Arbeitsloser für den Notartermin wenig vorzeigbar aussah, kaufte man ihm neue Schuhe etc..

Die BRZ-Affäre

Die Sache eskalierte ab 1988 zur Affäre der Bayrischen Raiffeisen-Zentralbank (BRZ) mit zuletzt 1,1 Mrd. DM Wertberichtigung. Sogar die Justiz funktionierte noch, die Staatsanwaltschaft München griff zu. Es ergingen Haftstrafen ohne Bewährung gegen die zuständigen Aufsichtsräte und Vorstände. Der Aufsichtsratsvorsitzende bekam vier Jahre Haft.

Die BRZ war auch damals kein Einzelfall. Die Volksbank Oberhausen hatte fast die gleichen Verluste erlitten, weil sie Ferienimmobilien auf Sylt „mit dreihundert Sonnentagen“ finanzierte. 

Ähnliche Überfinanzierungen belasteten in den 80er Jahren in Deutschland viele kleinere Volksbanken. Nur eine Fusionswelle kam Bankenpleiten zuvor. Ebenfalls in den 80er Jahren brach das US-amerikanische Sparkassensystem durch überfinanzierte Immobilien und leichtfertige Kreditvergaben mit erträumten Wertzuwächsen zusammen.

Die Folge war eine Welle von Konkursen mittelständischer Unternehmen, angefangen bei den Baufirmen und Handwerkern, dann bei den Erwerbern der überfinanzierten Immobilien und sonstigen Bankkunden. Doch noch während die Münchener Zeitungen nach 1990 ausführlich über den BRZ-Prozess berichteten, wurde sehenden Auges bereits die nächste Krise der Immobilienfinanzierung durch erneut tolldreiste Kreditvergabe gestrickt.

Ostimmobilien-Boom

Mit der Wiedervereinigung boomten Ostimmobilienfinanzierungen, unterstützt durch ein leichtfertiges Steuergesetz zur 50-prozentigen Sofortabschreibung. Wie bereits in den 80er Jahren finanzierten viele deutsche Banken, darunter die Hypo Bank München und die Vereinsbank München, (später HypoVereinsbank, schließlich Unicredito), Erwerbermodelle und Immobilienfonds mit gewaltigen Überfinanzierungen. Und zwar trotz der noch aktuellen Schlagzeilen um die BRZ in München.

kompletter Artikel auf: oppt.de

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Jobkiller Immobilienkrise

September 8th, 2007 von admin

Die Immobilienkrise vernichtet bei den US-Hypothekenbanken tausende Jobs: Allein beim Branchenführer Countrywide Financial sollen in den nächsten drei Monaten 12.000 Mitarbeiter entlassen werden, das ist rund ein Fünftel der Belegschaft. Vorstandsvorsitzender Angelo Mozilo begründete den Stellenabbau damit, dass im kommenden Jahr 25 Prozent weniger Darlehensverträge als in diesem Jahr zu erwarten seien. Es ist der mit Abstand größte Jobabbau eines einzelnen Konzerns in der derzeitigen US-Immobilienkrise, durch die bereits zehntausende Beschäftigte ihre Stellen verloren haben.

Mozilo schrieb in einem Brief an seine Mitarbeiter, der aktuelle Abschwung seit “mit Sicherheit der schwerste in der zeitgenössischen Geschichte unserer Branche”. In den vergangenen zwei Jahren sei der Anstieg der Eigenheimpreise zum Stillstand gekommen und habe sich in Teilen des Landes sogar umgekehrt. Zudem verwies er auf eine Zunahme von Zahlungsausfällen und Zwangsvollstreckungen “bei viel zu vielen Kreditnehmern”.

Countrywide hatte in den vergangenen Wochen Kredite in Höhe von 11,5 Mrd. US-Dollar aufgenommen und einen Anteil im Wert von zwei Mrd. an die Bank of America verkauft, um seine Geschäftstätigkeit aufrechtzuerhalten. Zudem wurden bereits 1.400 Stellen gestrichen. Das in Calabases in Kalifornien ansässige Unternehmen beschäftigte Ende Juli 61.000 Mitarbeiter, 34.000 davon im Immobiliengeschäft.
 
Der Rückgang im Immobiliengeschäft wird sich Prognosen zufolge wegen strengerer Vergaberichtlinien bei Hypotheken-Darlehen im kommenden Jahr fortsetzen. Der Preisverfall für Häuser trifft insbesondere Immobilienbesitzer schwer, die steigende Zinsen für Darlehen bezahlen müssen - sie können sich im Notfall nicht mehr mit einem Verkauf entschulden.
Quelle: n-tv.de

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Lehman und National City streichen hunderte Hypotheken-Jobs

September 7th, 2007 von admin

New York (Reuters) - Im Zuge der Hypothekenkrise bauen die US-Banken Lehman Brothers und National City zusammen weitere 2150 Arbeitsplätze ab.

Bei Lehman sind nach Angaben vom Donnerstag 850 Mitarbeiter betroffen. Das sind etwa drei Prozent der Belegschaft. Das Unternehmen wolle die Kreditgeschäfte in den USA und Großbritannien zurückschrauben und den südkoreanischen Hypothekenhandel ganz einstellen. Lehman hatte erst vor zwei Wochen mitgeteilt, das Hypothekengeschäft mit schlecht besicherten Darlehen zu schließen und 1200 Stellen zu streichen.

Die neuntgrößte US-Bank National City kündigte an, 1300 Mitarbeiter zu entlassen und ihr Hypothekengeschäft zu verkleinern.

Die US-Hypothekenbranche war zuletzt wegen der steigenden Zinsen und der Krise auf dem Häusermarkt in eine schwere Schieflage geraten. Besonders bei den schlecht besicherten Darlehen (”Subprime Mortgages”) kam es vermehrt zu Ausfällen. Dutzende Finanzinstitute haben sich bereits von diesem Markt verabschiedet. Auch die größte US-Hypothekenbank Countrywide Financial ist von der um sich greifenden Krise betroffen. Sie will ebenfalls 900 weitere Arbeitsplätze streichen.
Quelle: reuters.com

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AKTIEN FRANKFURT/Schluss: Schwach - US-Immobiliendaten belasten

September 6th, 2007 von admin

FRANKFURT (AWP International) - Die meisten deutschen Aktien haben am Mittwoch deutliche Kursverluste verzeichnet. Börsianern zufolge drückten neue negative Daten vom US-Immobilienmarkt die Aktienkurse am Nachmittag weiter ins Minus. Im Juli war der Index für noch offene Hausverkäufe auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren gefallen. Er gilt als Frühindikator auf dem Häusermarkt. Der DAX fiel um 1,73 Prozent auf 7.588,03 Zähler. Der MDAX der mittelgrossen Werte sank um 2,14 Prozent auf 10.239,07 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDAX gab um 1,84 Prozent auf 922,18 Zähler ab.

Die Schwankungsbreite am Markt sei derzeit sehr hoch, sagte Marktstratege Robert Halver von Vontobel. Negative Nachrichten wie die vom US-Immobilienmarkt wirkten sich entsprechend stark aus. Auch die Äusserungen der Europäische Zentralbank (EZB) zur Schwankungsanfälligkeit am Geldmarkt hätten die Stimmung am Markt belastet, sagten Börsianer. Es gebe zunehmend Zeichen die auf eine Konjunkturabschwächung hindeuteten, sagte ein Marktteilnehmer. Keinen Einfluss auf die Kursbewegung hatten Händlern zufolge allerdings Meldungen von der Festnahme von drei mutmasslichen islamistischen Terroristen. <>, sagte Marktstratege Halver. Am Markt werde vor allen Dingen auf eine Entscheidung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag gewartet.

Titel der Commerzbank verloren 2,42 Prozent auf 30,24 Euro. Händler sahen ein mögliches Interesse der Bank an der Übernahme des Anteils von Nordrhein-Westfalen an der WestLB skeptisch. Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller sagte am Mittwoch in Frankfurt, er sehe die Voraussetzungen für einen Einstieg privater Banken bei der WestLB noch nicht für gegeben. In einem Bericht der <> (WAZ) war die Rede von einem Gespräch zwischen Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller und NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gewesen.

Lufthansa verloren 2,77 Prozent auf 21,08 Euro. Händler verwiesen auf Gewinnmitnahmen, nachdem die Titel der Fluggesellschaft zuletzt gut gelaufen seien. Die Meldungen über die Festnahme von Terrorverdächtigen habe indes keine grössere Belastung dargestellt. Linde gaben 3,17 Prozent auf 83,44 Euro nach. Nach Angaben von Händlern hatte die Deutsche Bank 700.000 Aktien im Wert von 84,10 Euro platziert.

TUI TUI1.ETR> verloren 1,55 Prozent auf 19,02 Euro, nachdem bekannt wurde, dass der Touristikkonzern das Joint Venture mit dem Kreuzfahrtanbieter Carnival auf Eis legen will. Nach Einschätzung von M.M.Warburg-Analyst Eggert Kuls zeigten sich Marktteilnehmer enttäuscht darüber, dass die im Dezember letzten Jahres angekündigte Zusammenarbeit nun offensichtlich wegen dem <> nicht zustande kommen werde.

Aktien von SAP profitierten von einem positiven Analystenkommentar. Credit Suisse hatte das Kursziel für den Softwarekonzern nach Erhöhung der Gewinnschätzungen von 45,00 auf 46,50 Euro angehoben. Der Titel hielt sich mit Minus 1,03 Prozent auf 39,29 Euro als drittstärkster Wert im DAX.

Aktien von LEONI stemmten sich gegen den negativen Markttrend und legten als zweitstärkster MDAX-Wert um 0,91 Prozent auf 41,00 Euro zu. Ein Händler verwies auf Anschlusskäufe, nachdem die Aktie des Autozulieferers am Dienstag auf ein neues Rekordlevel gestiegen war. Ferner hat Dresdner Kleinwort das Kursziel der Leoni-Aktien nach Bekanntgabe der geplanten Übernahme der Bordnetz-Sparte von Valeo von 45 auf 48 Euro angehoben und die Titel mit <> bestätigt. Von dem Geschäft könnten bei einem angemessenen Preis beide Parteien profitieren, hiess es in der Studie.

An der Spitze des Index gewannen ALTANA 1,61 Prozent auf 17,68 Euro. Fundamental gebe es keine neue Nachrichten, sagte ein Analyst. Die Aktie habe aber noch Nachholbedarf.

Stärkster Wert im TecDAX waren die Papiere von GPC Biotech mit einem Plus von 5,52 Prozent auf 9,18 Euro. Händler Thomas Nagel von equinet verwies auf die günstige Stimmung für Biotechnologie-Werte in den USA, wo der Nasdaq Biotechnology -Index am Dienstag einen wichtigen technischen Widerstand überwunden habe, was weltweit zu Zukäufen in dieser Branche geführt habe.

Artikel auf: nzz.ch

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Wenn die Hypothek zur Last wird

September 5th, 2007 von admin

Subprime auf Spanisch: Auch auf der iberischen Halbinsel haben Niedrigzins und attraktive Hypotheken zu einer stetigen Überschuldung der Haushalte geführt. Der – für Spanien durchaus übliche – Traum vom Eigenheim entwickelt sich in Zeiten der Krise allmählich zum Horrorszenario.

MADRID. Wenn der junge Familienvater, Rettungswagenfahrer und Maler Fernando dazu kommt, die Zeitung aufzuschlagen, dann weiß er, dass er bald noch weniger Freizeit haben wird. „Neuer Höchststand des Euribor, wieder steigen die Hypotheken“ – solche Überschriften finden sich fast täglich auf den Titelseiten spanischer Zeitungen. Für Fernando und für einen Großteil der spanischen Mittelschicht, die sich seit der Einführung des Euros von niedrigen Zinsen und immer großzügigeren Hypothekenangeboten der Banken haben einwickeln lassen, ist der Euribor mittlerweile wichtiger als die Fußballergebnisse. Der stetige Anstieg des europäischen Referenzzinses im Zuge der globalen Finanzkrise könnte für sie zur Katastrophe werden.

Der 33-jährige Fernando lebt mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern in dem pittoresken Dorf Herrera del Duque in Extremadura, etwa 250 Kilometer von der Hauptstadt Madrid entfernt. Extremadura ist eine der Regionen in Spanien, die nach dem Beitritt zur Europäischen Union den größten Entwicklungssprung getan hat. Allein von 2000 bis 2004, also in den ersten vier Jahren nach Einführung des Euros, ist die Wirtschaftsleistung in Extremadura um knapp 14 Prozent gestiegen, deutlich mehr als die nationale Volkswirtschaft.

Einer der Hauptmotoren des Wachstums war hier wie im restlichen Spanien der Immobilienboom. Plötzlich schossen überall neue Häuser hoch; in den Bankfilialen wurden Schilder ausgehängt: „Verwirkliche Deinen Traum, wir finanzieren Dein Eigenheim zu hundert Prozent!“ Nicht nur die Zinsen, auch das Bauland und die Baukosten waren billig.

Vor drei Jahren beschloss Fernando, die Chance wahrzunehmen. Er nahm eine Hypothek über 120 000 Euro auf und baute sein eigenes kleines Haus. Der Kredit hat eine Laufzeit von 25 Jahren. Fernando wird also 55 Jahre alt sein, wenn er den Kredit endlich abbezahlt hat – vorausgesetzt er schafft es bis dahin, die monatlichen Raten zu bezahlen. Der Zinssatz für seinen Kredit beträgt Euribor plus 0,8 Prozent.

Das hörte sich gut an, als er den Kredit aufnahm. Denn damals lag der Euribor bei 2,3 Prozent. Doch bis Ende August hat sich dieser Satz verdoppelt, und Pessimisten sehen ihn Ende des Jahres schon bei fünf Prozent. Vor vier Monaten hat Fernandos Bank die letzte Zinsanpassung vorgenommen, seine monatliche Rate stieg auf 510 Euro, mehr als ein Drittel des Gehalts. Fernando ist als Rettungswagenfahrer bei einer privaten Firma angestellt. Er verdient monatlich 1 300 Euro. Seine Frau ist Lehrerin, hat aber keine feste Stelle. Sie arbeitet nur etwa acht Monate im Jahr und verdient etwa 400 Euro monatlich…

Sie finden den vollständigen Artikel auf dem: handelsblatt.com

 

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