Reich werden beim Crash

Juli 1st, 2009 von admin

Können Sie noch ruhig schlafen?

Haben Sie bereits unter der Finanzkrise gelitten?

Glauben Sie, dass Ihr Vermögen sicher ist?

Oder Glauben Sie gar, dass die Krise überstanden ist?

Wir befinden uns inmitten einer enormen Weltwirtschaftskrise, welche noch nicht überstanden ist.
Politiker und Bank-Vorstände versuchen, das Desaster, den Crash, zu verhindern.
Hierdurch ergeben sich exzellente Chancen Ihr Vermögen abzusichern und enorm zu vermehren.

Diese Krise kann Ihre Chance sein, so reich zu werden, wie Sie es niemals zuvor erträumt hätten.
Alles was Sie hierzu benötigen, ist ein Leitfaden, welcher Ihnen genau sagt, was Sie mit Ihren Vermögenswerten jetzt tun sollten.

————————————————

Mehr dazu auf Reich-werden-beim-crash.com

Geschrieben in Rohstoffe, Aktien, Euro/USD, Devisen, Agrar Rohstoffe, Finanzmärkte, Immobilien, Gold, Silber, Börsen, Banken, Allgemein | Keine Kommentare »

Die Titanic war auch unsinkbar

November 23rd, 2007 von admin

Wer alle Signale sieht, kann nur zu einem Schluss kommen, das Finanzsystem wird demnächst zusammenbrechen. Es wird nur noch künstlich durch Fäden zusammengehalten.

Laut Informationen die ich von Finanzexperten und Bankern hier in der Schweiz bekomme, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es kracht. Wenn die Broker und Händler alles verkaufen und ihr Geld in Sachwerte anlegen, wie Gold, dann ist Panik angesagt. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff, es ist Zeit auch von Bord zu gehen.

Der Dollar ist im Sturzflug und wie der iranische Präsident beim OPEC-Gipfel sagte, nicht mehr das Papier wert auf dem es gedruckt ist. Der Chef von Airbus hat gestern in Hamburg gesagt, der Konzern ist lebensbedrohend durch den Kursverlust des Dollars gefährdet. Die Öl produzierenden Länder, die Chinesen, die Russen alle schmeissen den Dollar weg, ja sogar Gisele will ihn nicht.

Niemand hat mehr Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft und die Rezession hat dort schon begonnen.

Wer glaubt der Euro wird diesen Zerfall des Dollars und Amerikas überleben, der irrt sich. Es wird eine Kettenreaktion stattfinden, weil die Währungen und die Wirtschaften an einander gekoppelt sind. Das Ganze ist wie eine Seilschaft am Berg, wo die einzelnen Bergsteiger miteinander verbunden sind. Wenn einer fällt, reisst er alle anderen mit, denn niemand hat ans Sichern gedacht, nur ans immer mehr und höher, vor lauter Geldgier und Profitstreben.

Ihr könnt euch dafür bei unseren Regierungen wegen ihrer landesverräterischen Globalisierung bedanken. Sie haben uns völlig abhängig gemacht von der verbrecherischen globalen Geldelite, die den Gott Mammon anbetet.

Wie jeder der die internationalen Finanzen kennt, weiss, sind die Länder USA, Frankreich, Italien, Grossbritannien und auch Deutschland völlig pleite. Alles, was abläuft, ist eine Show um die Wahrheit zu kaschieren. Jetzt wird die Rechnung präsentiert für das jahrzehntelange Leben über alle Verhältnisse. Die Blase, welche Geldsystem heisst, kann nicht mehr weiter mit leerer Luft aufgepumpt werden. Jetzt platzt sie und es gibt den grossen Knall.

Ist ja schon mehr als überreif.

Die Finanzjongleure und Hedge-Fond-Manager warten nur noch das Jahresende ab, um die Sicht auf wirkliche Situation so lange wie möglich hinauszuzögern. Sie wollen ihren Jahresbonus ja nicht gefährden. Den wollen sie noch absahnen und sich die Taschen trotz ihres Versagens vollstopfen. Danach im neuen Jahr gehts richtig los, wenn die Banken die faulen Kredite in ihren Bilanzen bewerten müssen. Dann kommt das grosse Erwachen und die gigantischen Abschreiber. Das Kapital wir aufgebraucht sein, der Börsenkurs am Boden und manche Institution wird es danach nicht mehr geben.

Das Schwarzeloch wegen der Hypothekenkrise ist sagenhafte 1 Billon Dollar (tausend Milliarden) gross, dann die Privatschulden der US-Haushalte von 1 Billon Dollar, die Staatsschulden von 8.1 Billionen Dollar, die Kriege im Irak und Afghanistan kosten zusammen mit dem regulären US-Militärbudget 1 Billion Dollar pro Jahr, der gigantische Aussenhandelsdefizit von 2 Milliarden Dollar pro Tag!… usw. Amerika ist doch völlig Bankrott und damit das Weltfinanzsystem.

Was ist zu tun?

Vorsorge treffen, jeder muss für sich überlegen wie man einen Crash, wenn alles in die Hosen geht, überleben kann. Ihr meint das ist Schwarzmalerei? Dann möchte ich auf die Northern Rock Krise hinweisen, wo seit 140 Jahren, das erste Mal wieder ein Sturm auf eine Bank in England stattfand. Die Menschen sind um 2:00 Uhr Früh vor den Filialen gestanden und haben auf die Türöffnung gewartet, um ihr Geld abheben zu können. Hätte auch niemand für möglich gehalten, aber es ist passiert.

Alles ist möglich, nichts mehr ausgeschlossen.

Die Finanzministerien, Notenbanken und Regierungen sind völlig überfordert, können die vielen Löcher nicht mehr stopfen, das Schiff nimmt zu viel Wasser und sauft ab. Ihr meint, so was kann nicht passieren, ihr vertraut dem System… es kann nicht abstürzen… das haben die Erbauer der Titanic auch gemeint… sie ist unsinkbar.

Und, was ist passiert? Nach dem der Eisberg gerammt wurde, sind die Klugen sofort in die wenigen Rettungsboote gestiegen und davongerudert. Die anderen, welche die Realität nicht wahr haben wollten, an die Unsinkbarkeit glaubten, machten weiter Party, tanzten und tranken Champagner zur Musik der Bordkapelle.

Jetzt könnt ihr überlegen, wo ihr sein wollt, im Rettungsboot oder auf der unsinkbaren Titanic.

————————————————

Artikel auf: allesschallundrauch

Geschrieben in Finanzmärkte, Banken, Börsen, Allgemein | Keine Kommentare »

Kreditkrise kostet nochmals Milliarden

November 15th, 2007 von admin

Großbanken getroffen.
Wieder trifft die Kreditkrise mehrere Großbanken. So hat die größte europäische Bank HSBC die Rückstellungen für faule Kredite in den USA um mehr als eine Milliarde erhöht und die US-Investmentbank Bear Stearns hat am Mittwoch für das vierte Quartal einen Verlust angekündigt – und das ist noch nicht alles.

LONDON/NEW YORK. HSBC erhöhte die Rückstellungen für faule US-Kredite um 1,4 Mrd. auf 3,4 Mrd. Dollar. Damit reagierte das Institut auf die negative Entwicklung auf dem US-Immobilienmarkt in den vergangenen Monaten. Sollten sich die Bedingungen in den USA weiter verschärfen, könnten diese Belastungen noch steigen, sagte Finanzdirektor Flint. Die Aussichten seien ungewiss.

Die US-Investmentbank Bear Stearns erwartet wegen der Finanzkrise im vierten Quartal einen Verlust. Das Institut müsse auf forderungsbesicherte Wertpapiere Abschreibungen von 1,2 Mrd. Dollar vornehmen und werde deshalb wahrscheinlich in die roten Zahlen rutschen, sagte Finanzchef Sam Molinaro am Mittwoch auf einer Konferenz. Zudem kündigte die Investmentbank an, die Kosten signifikant senken zu wollen. Den Großteil der Wertberichtigungen habe Bear Stearns nun hinter sich, sagte Molinaro.

An der Börse sorgte die Ankündigung von Bear Stearns für Erleichterung: Der Aktienkurs schoss zur Eröffnung der Wall Street um knapp zehn Prozent in die Höhe. Wegen der Krise hatte Bear Stearns im Sommer zwei Hedgefonds schließen und massive Abschreibungen auf das Wertpapierportfolio vornehmen müssen.

Dagegen schließt WestLB-Chef Alexander Stuhlmann nach der Gewinnwarnung der drittgrößten deutschen Landesbank ein Anwachsen der Verluste in Folge der Kreditkrise nicht aus. Im Finanzausschuss des Landtages von Nordrhein-Westfalen verwies er am Mittwoch auf die Schwankungen an den Finanzmärkten, die jede im internationalen Geschäft tätige Bank träfen. “Das kann in vier Wochen in der Tat ganz anders aussehen.“

————————————————

Mehr dazu auf:  wiwo.de

Geschrieben in Finanzmärkte, Banken, Allgemein | Keine Kommentare »

Kredit-Krise erreicht die Schweiz – UBS mit Verlust

Oktober 1st, 2007 von admin

Gewinnwarnung: Milliardenschwere Abschreibungen bescheren UBS einen Quartalsverlust von bis zu 482 Millionen €.

US-Hypotheken-Krise trifft grösste Schweizer Bank. Quartalsverlust hat Folgen: Zwei Vorstände müssen gehen, 1500 Arbeitsplätze werden abgebaut. Citigroup warnt ebenfalls.

Wo Rauch ist, da ist auch ­Feuer! Seit dem überraschenden Rücktritt von UBS-Vorstands­sprecher Peter Wuffli Anfang Juli hielten sich hartnäckig Gerüchte über einen möglichen Quartalsverlust der grössten Schweizer Bank.
Nun ist es amtlich, die US-Hypotheken-Krise hinterlässt in der am 30. Oktober zur Veröffentlichung stehenden UBS-Bilanz zum 3. Quartal wohl erhebliche Bremsspuren. Die am Montag vermeldete Gewinnwarnung geht von einem Verlust im Vierteljahr von 600 bis 800 Millionen Schweizer Franken (361 bis 482 Millionen €) aus. Hauptverlustbringer ist die Sparte „Fixed Income Rates and Currencies“ (FIRC), wo Abschreibungen von vier Milliarden Franken anfallen. Ganz konkret geht es um die inzwischen aufgelöste Dillon Read Capital Management und deren Geschäfte mit hypothekarisch besicherten Wertpapieren (MBS).
Im Geschäft mit LBO’s, also fremdfinanzierten Übernahmen, hält die UBS ein Gesamtportfolio von 13 Milliarden US-Dollar. Darauf ­seien ebenfalls angemessene Abschreibungen vorgenommen worden. Über die Höhe wurden keine Angaben gemacht, legt man aber die derzeit aufgrund der Kredit-Krise in diesem Sektor kursierende Abschreibungs-Quote von vier bis sechs Prozent zugrunde, dann dürfte es sich um einen Betrag von 500 Millionen € handeln.
Trotz des Quartalsverlustes rechnet CEO Marcel Rohner aber mit einem Gewinn vor Steuern in den ersten neun Monaten von etwa zehn Milliarden Franken.

Einschnitte geplant
Als Folge des Missmanagements im Investmentbanking rollen schon zwei Köpfe: Der Chef der IR-Sparte Hew Jenkins tritt zurück und Konzern-Finanzchef Clive Standish verabschiedet sich in den Ruhestand. Die aufgrund der Verluste anstehende Umstrukturierung der Investmentbank soll bis Ende des Jahres ausserdem 1500 Arbeitnehmern den Job kosten.
Für allgemeines Durchatmen sorgte paradoxerweise die Gewinnwarnung des US-Riesen Citigroup. Aufgrund des schwachen Anleihengeschäfts und Abschreibungen auf Kreditzusagen erwartet die grösste US-Bank zwar einen 60-prozentigen Gewinneinbruch für das 3. Quartal, dafür gab CEO Charles Prince für September bereits Entwarnung – im 4. Quartal dürfte sich das Geschäft wieder normalisieren. Der 65 Werte umfassende europäische Bankenindex von Bloomberg erholte sich danach deutlich, liegt seit Anfang Juni aber noch immer knapp 14 Prozent im Minus.
Ob weitere Leichen in den Kellern der Banken schlummern, wird sich spätestens Ende Oktober weisen: Da startet die Berichtssaison für das dritte Quartal.

————————–

Quelle: wirtschaftsblatt.at

Geschrieben in Finanzmärkte, Banken, Allgemein | Keine Kommentare »

Kredit-Krise: Deutscher Bank drohen 1,7 Mrd. Euro Verlust

September 24th, 2007 von admin

Die Deutsche Bank hat Kreditzusagen in der Höhe von 29 Mrd. Euro ausstehend. Auf diese Summe müssen nun Abschreibungen vorgenommen werden.

Auf die Deutsche Bank könnten im dritten Quartal Finanzkreisen zufolge Einbußen von bis zu 1,7 Mrd. Euro zukommen, weil sie im Zuge der weltweiten Kreditkrise Finanzierungszusagen neu bewerten muss. Um die Belastung zu reduzieren, versuche das im Bereich Fusionen und Übernahmen führende Geldhaus zur Zeit Kreditbedingungen neu zu verhandeln oder Kunden dazu zu bringen, Deals abzusagen, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Wenn sich die Marktbedingungen verbesserten, könne der Verlust auch geringer ausfallen, hieß es. Die Deutsche Bank wollte das zunächst nicht kommentieren.

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hatte vergangene Woche zugegeben, sein Haus sei zu Beginn des Jahres zu risikofreudig Kreditengagements eingegangen, die wegen der Marktturbulenzen zur Zeit nicht mehr an andere Investoren weiterverkauft werden könnten und daher neu bewertet werden müssten. Insgesamt hat die Bank Kreditzusagen im Volumen von 29 Mrd. Euro ausstehend. Mehrere mit der Angelegenheit vertraute Person sagten, auf diese Summe müssten nun Abschreibungen von vier bis sechs Prozent vorgenommen werden, was 1,2 bis 1,7 Mrd. Euro entspräche.

Verlust über Erwartungen der Analysten 

Dieser mögliche Verlust liegt deutlich über den Erwartungen von vielen Analysten. Manche Experten haben Schätzungen von 500 Mio. Euro bis zu einer Milliarde Dollar abgegeben. Hinter vorgehaltener Hand geben Analysten aber zu, dass eine Vorhersage derzeit schwierig ist. Der Sektor sei zur Zeit eine “Black Box”, sagte ein Experte. Auch andere Banken kämpfen mit der Neubewertung von Kreditzusagen: Die US-Investmentbank Morgan Stanley musste vergangene Woche Einbußen von fast einer Milliarde Dollar einräumen. Das drückte das Ergebnis des Instituts im dritten Quartal. (Ag.)

———————————-

Quelle: diepresse.com

Geschrieben in Finanzmärkte, Banken, Allgemein | Keine Kommentare »

“Die Banken wissen gar nicht, wie tief sie in der Krise stecken”

September 21st, 2007 von admin

von Anselm Waldermann

Erst die IKB, dann die SachsenLB, jetzt die Deutsche Bank: Wie schwer erwischt die weltweite Finanzkrise die deutschen Geldinstitute? Die Banken selbst versuchen zu beruhigen - doch Experten erwarten noch weitere Horrormeldungen.

Hamburg - Es fing alles ganz harmlos an. Im Frühjahr tauchten erste Gerüchte auf, wonach es Probleme auf dem amerikanischen Hypothekenmarkt geben könnte. An eine weltweite Finanzkrise dachte damals keiner. Dann gerieten die ersten Baufinanzierer in Schwierigkeiten. Das machte die Sache schon komplizierter, aber das Problem blieb immerhin auf die USA beschränkt.

Doch dann ging es Schlag auf Schlag. Erst große amerikanische Hedgefonds, dann die deutsche Mittelstandsbank IKB, die SachsenLB, schließlich der britische Immobilienfinanzierer Northern Rock. Was mit Zahlungsschwierigkeiten amerikanischer Hauskäufer angefangen hatte, wuchs sich zu einer globalen Abwärtsspirale für die Finanzmärkte aus.

Heute nun der Schock: In Deutschland stecken nicht nur Landesbanken und kleinere Institute in der Krise - selbst der Branchenprimus muss Schwierigkeiten einräumen. “Auch die Deutsche Bank hat Fehler gemacht”, sagte Konzernchef Josef Ackermann gestern Abend bei der Aufzeichnung der ZDF-Sendung “Maybrit Illner”. Problematisch seien insgesamt Kredite in Höhe von 29 Milliarden Euro.

Bei näherem Hinsehen entpuppen sich die Schwierigkeiten der Deutschen Bank als übersichtlich. Doch die psychologische Wirkung bleibt verheerend: Wenn sogar Muster-Banker Ackermann unter der aktuellen Lage leidet - wie schlecht muss es dann erst den anderen gehen?

Einen Vorgeschmack lieferte der Vorstandschef der US-Investmentbank Goldman Sachs Lloyd Blankfein: Seiner Meinung nach ist die Finanzkrise noch nicht überwunden. “Die Märkte haben eine gewaltige Bereinigung erlebt, und ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass es noch zu weiteren Anpassungen kommt”, sagte Blankfein dem “manager magazin”.

Auch in Deutschland stehen weitere Belastungen an. Die neue Muttergesellschaft der SachsenLB, die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), stellte heute einer Zweckgesellschaft der sächsischen Landesbank eine Kreditlinie über 90 Tage zur Verfügung. Kurzfristige Verbindlichkeiten könnten so erfüllt werden. Was sich erst einmal gut anhört, ist faktisch ein Eingeständnis der vorhandenen Probleme. Ohne die Finanzspritze hätte die SachsenLB Wertpapiere mit so hohen Verlusten verkaufen müssen, dass die Investoren keine Rückzahlung erhalten hätten.

Doch wie groß ist die Krise insgesamt? Die Meinungen gehen in dieser Frage weit auseinander. Nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden der DZ Bank, Wolfgang Kirsch, wird das Kreditgewerbe aus der derzeitigen Krise sogar gestärkt hervorgehen. Phasen wie die jetzige trügen zur Marktbereinigung bei, sagte Kirsch der “Börsen-Zeitung”. Banken, die nicht über ein tragfähiges Kundengeschäft verfügten und deshalb verstärkt Risiko suchten, müssten unter Umständen aus dem Markt ausscheiden. “Das macht den gesamten Sektor aber nicht krank, es macht ihn eher gesünder.”

“Die Bankvorstände verstehen gar nicht, was sie da kaufen”

In einem Punkt sind sich die Fachleute dagegen einig: Die ganze Wahrheit dürfte längst nicht ans Licht gekommen sein. Oft hat das einen einfachen Grund: “Zum Teil wissen die Banken gar nicht, wie tief sie drinnen stecken”, sagt Wim Kösters, Vorstandsmitglied des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), zu SPIEGEL ONLINE. “Das ist der eigentliche Kern der Krise: Die Intransparenz verunsichert die Marktteilnehmer.”

In den vergangenen Monaten wurden milliardenschwere Kreditpakete von einer Bank zur nächsten weitergereicht. Erst im Nachhinein wurde deutlich, mit welchen Risiken die Kredite behaftet sind. “Die Produkte haben einen solchen Komplexitätsgrad, dass das normale Ökonomen gar nicht verstehen”, sagt Kösters. Nicht selten hätten die Banken von den Universitäten Physiker abgeworben, um die anspruchsvollen Rechenmodelle zu erstellen. “Die Bankvorstände selbst verstehen oft gar nicht, was sie da kaufen und verkaufen.”

Wie groß der Schaden wirklich ist, sei deshalb nicht abzuschätzen. Das RWI geht in seinem Konjunkturbericht von weltweiten Schäden durch die Hypothekenkrise von 100 bis 200 Milliarden Dollar aus. Nur: Wo der Schaden entsteht, weiß keiner. “Im Extremfall haben die Amerikaner alle problematischen Kredite an die Europäer weitergereicht”, sagt Kösters. “Dann ist klar, wo die Schwierigkeiten auftreten.”

————————————-

Quelle: spiegel.de

Geschrieben in Finanzmärkte, Banken, Allgemein | Keine Kommentare »

Tagesgeld - die optimale Form der Geldanlage?

September 16th, 2007 von admin

(Online-Artikel.de) - Bei der Suche nach einer optimalen Anlageform stehen eine Menge Anforderungen im Raum, die der Anleger an das gewünschte Produkt stellt. Die häufigsten Wünsche sind dabei eine hohe Rendite, ein möglichst geringes Risiko, eine flexible Verfügbarkeit über sein Geld sowie möglichst keine Kosten für die Geldanlage. Möchte man alle diese Wünsche erfüllt bekommen, sollte man sich mit dem Tagesgeld befassen, da das Tagesgeldkonto genau diese vier Vorteile in sich vereint.

Rendite

Die Tagesgeld Zinsen sind im Vergleich zu anderen Anlagen, wie zum Beispiel dem traditionellen Sparbuch, relativ hoch und erfüllen damit den Wunsch nach einer guten Rendite.

Risiko

Anders als im Wertpapiergeschäft und insbesondere im Aktienhandel gibt es beim Tagesgeld keinerlei Risiko. Es könnte höchstens eine geringe Zinsänderung geben, wenn die Bundesbank die Leitzinsen erhöht oder senkt.

Verfügbarkeit

Der große Vorteil gegenüber beispielsweise dem Festgeld ist die absolut freie und vor allem tägliche Verfügbarkeit über sein gesamtes Anlageguthaben. Zudem gibt es keine Mindestanlagesumme, wodurch der Sparer ab dem ersten Cent von den guten Konditionen profitieren kann.

Kosten

Bleibt der letzte Wunsch nach geringen Kosten, der auch erfüllt wird, weil das Tagesgeldkonto in der Regel gebührenfrei ist und es so wirklich keinen Faktor gibt, der die gute Rendite in irgendeiner Weise beeinträchtigen könnte.

Das Tagesgeld besticht also durch viele Vorteile, ohne dass man einen einzigen Nachteil finden kann.

Der Konkurrenzkampf unter den vielen verschiedenen Anbietern sorgt dafür, dass die Banken mit unterschiedlichen Konditionen und besonders guten Angeboten versuchen, die Neukunden für sich zu gewinnen. Durch einen Tagesgeld Vergleich kann man unter den Tagesgeldkonten nochmal genau das Produkt auswählen, welches dann wirklich die beste Rendite und Zufriedenheit verspricht.
Quelle: online-artikel.de

Geschrieben in Banken, Allgemein | Keine Kommentare »

Kredit-Krise zieht Kreise

September 14th, 2007 von admin

Der Baufinanzierungsvermittler Interhyp hat seine Prognose für 2007 gesenkt. Ebenso die britische Hypothekenbank Nothern Rock.

Das Münchener Unternehmen Interhyp erwarte für das Gesamtjahr ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von rund 27 Millionen Euro. Beim Rohertrag sei mit rund 75 Mio. Euro und beim Finanzierungsvolumen mit 5,7 Mrd. Euro zu rechnen. „Ein wieder schwächeres Konsumklima und eine zurückhaltendere Einkommenserwartung der Verbraucher schlagen sich offenbar auch in großer Verunsicherung beim Immobilienerwerb nieder. Diesen Marktgegebenheiten können auch wir uns nicht völlig entziehen”, sagte Robert Haselsteiner, Gründer und Co-CEO der Interhyp AG.

 

Noch vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen mit einem Finanzierungsvolumen von mehr als 6 Mrd. Euro, einen Rohertrag von über 80 Mio. Euro und einem Ebit von rund 32 Mio. Euro gerechnet. Die im Jahr 1999 gegründete Gesellschaft wurde nur drei Monate nach dem Börsengang am 29. September 2005 in den SDAX aufgenommen. Die Aktie startete am Freitag mit Verlusten in den Handel und notierte gegen Mittag mit einem Minus von 27 % bei 59,30 Euro.

 

Auch die britische Hypothekenbank Northern Rock musste eine Gewinnwarnung aussprechen. Das Institut erwartet in diesem Jahr einen Vorsteuergewinn von umgerechnet zwischen 726 und 784 Millionen Euro. Der Markt hatte mit 940 Millionen Euro gerechnet. Am Freitag musste die Bank of England dem britischen Baufinanzierer einen Notkredit gewähren. Laut “Times” war das der erste Rettungseinsatz der Bank für ein Unternehmen, das durch die weltweite Kreditkrise in Schwierigkeiten geraten ist. In London brachen Northern Rock-Papiere gegen Mittag um mehr als 20 % ein.

Artikel auf: Reits in Deutschland.de

Geschrieben in Immobilien, Banken, Allgemein | Keine Kommentare »

Der Milliardenpoker

September 11th, 2007 von admin

Die weltweit größte Bankenkrise seit September 2001 ist hausgemacht und verspielt das Vertrauen in die Währung – ihr einziges Kapital seit Aufhebung der Goldbindung. Immobilienüberfinanzierungen verursachen regelmäßig Wirtschaftskrisen.Seit Monaten hatten Experten und Presse gewarnt, dass die jahrelang künstlich gezüchtete Immobilienblase in den USA platzen würde wie Ende der 90er Jahre die Börsenblase. Als das im August eintrat, hatten auch deutsche Banken bereits Milliarden in den amerikanischen „strukturierten“ Fonds verbrannt.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin bewahrte mit konsortial gesammelten Milliarden die Deutsche Industriebank IKB vor der Pleite. Die sächsischen Sparkassen stützten die Sächsische Landesbank SachsenLB mit über 17 Mrd. Euro, als Haftung für eine außerbilanzielle Tochtergesellschaft. Das ist mehr, als der ganze Freistaat Sachsen im Doppelhaushalt 2007/2008 ausgeben wird.

Nur zu bereitwillig hatten diese und andere Institute Kreditmüll aus den USA aufgekauft, der mit der charmanten Bezeichnung „subprime“ verbrieft und geratet war. Im Ergebnis zahlen wahrscheinlich erneut die Nichtverursacher, Anleger und Steuerzahler, den ganzen Salat. Wirtschaftsjournalisten und „Experten“ verkündeten derweil unisono, es sei ja so überraschend, dass Bankvorstände der Deutschen Industriebank IKB über Dinge entschieden, von denen sie wenig verstünden. Das aber ist ein guter Scherz, wie die nachfolgende Darstellung belegt.

„So wollte das die Bank!“

Der Autor war 1985 als junger Strafverteidiger in der Kanzlei Bossi mit Wirtschaftsstrafsachen befasst. Er besuchte einen inhaftierten Vermittler von finanzierten Steuersparimmobilien im Gefängnis und hörte Überraschendes: Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, man habe der finanzierenden Bank in München Arbeitslose und Prostituierte, das heißt wenig zahlungskräftige Kunden, als Kreditnehmer zugeführt, sei absurd. Die Bank habe das ja ausdrücklich gewollt.

Diese scheinbar absurde Einlassung fand später ihre Bestätigung durch unzählige weitere Dokumente und Zeugenaussagen, öffentlich zugänglich in zahllosen Strafprozessen. Die Bank hatte tatsächlich nur zur kurzzeitigen Steigerung des Jahresergebnisses bei Umsatz und Gewinn beliebige Kreditkunden akzeptiert und die gesetzlich vorgeschriebene Kreditprüfung nach § 18 Kreditwesengesetz lediglich aktentechnisch symbolisiert.

Beispiele:

Als zwei als Kunden geworbene Sozialhilfeempfänger aus Versehen ihre Selbstauskunft selbst ausfüllten und sie die Höhe der „Stütze“ wahrheitsgemäß angaben, wurde die Finanzierung nicht abgelehnt. Es musste lediglich der Vermittler zur Strafe seine Innenprovision als Eigenkapital zur Verfügung stellen. Als ein anderer Arbeitsloser für den Notartermin wenig vorzeigbar aussah, kaufte man ihm neue Schuhe etc..

Die BRZ-Affäre

Die Sache eskalierte ab 1988 zur Affäre der Bayrischen Raiffeisen-Zentralbank (BRZ) mit zuletzt 1,1 Mrd. DM Wertberichtigung. Sogar die Justiz funktionierte noch, die Staatsanwaltschaft München griff zu. Es ergingen Haftstrafen ohne Bewährung gegen die zuständigen Aufsichtsräte und Vorstände. Der Aufsichtsratsvorsitzende bekam vier Jahre Haft.

Die BRZ war auch damals kein Einzelfall. Die Volksbank Oberhausen hatte fast die gleichen Verluste erlitten, weil sie Ferienimmobilien auf Sylt „mit dreihundert Sonnentagen“ finanzierte. 

Ähnliche Überfinanzierungen belasteten in den 80er Jahren in Deutschland viele kleinere Volksbanken. Nur eine Fusionswelle kam Bankenpleiten zuvor. Ebenfalls in den 80er Jahren brach das US-amerikanische Sparkassensystem durch überfinanzierte Immobilien und leichtfertige Kreditvergaben mit erträumten Wertzuwächsen zusammen.

Die Folge war eine Welle von Konkursen mittelständischer Unternehmen, angefangen bei den Baufirmen und Handwerkern, dann bei den Erwerbern der überfinanzierten Immobilien und sonstigen Bankkunden. Doch noch während die Münchener Zeitungen nach 1990 ausführlich über den BRZ-Prozess berichteten, wurde sehenden Auges bereits die nächste Krise der Immobilienfinanzierung durch erneut tolldreiste Kreditvergabe gestrickt.

Ostimmobilien-Boom

Mit der Wiedervereinigung boomten Ostimmobilienfinanzierungen, unterstützt durch ein leichtfertiges Steuergesetz zur 50-prozentigen Sofortabschreibung. Wie bereits in den 80er Jahren finanzierten viele deutsche Banken, darunter die Hypo Bank München und die Vereinsbank München, (später HypoVereinsbank, schließlich Unicredito), Erwerbermodelle und Immobilienfonds mit gewaltigen Überfinanzierungen. Und zwar trotz der noch aktuellen Schlagzeilen um die BRZ in München.

kompletter Artikel auf: oppt.de

Geschrieben in Finanzmärkte, Immobilien, Banken, Allgemein | Keine Kommentare »

In London wächst die Nervosität

September 9th, 2007 von admin

Die Banken im Königreich rätseln noch über das Ausmaß der Kreditkrise. Schätzungen zufolge kursieren weltweit 250 Milliarden Dollar an Subprime-Krediten in den Bilanzen der Geldinstitute. Eine Zeitbombe, die Europas wichtigsten Finanzplatz hart treffen könnte.

„Niemand denkt derzeit daran, sich aus dem Fenster zu stürzen. Aber im September werden wir erfahren, wie groß das Problem wirklich ist“, so ein Banker. Gleichzeitig werden die Rufe nach mehr Transparenz lauter. „Die britischen Banken müssen in den nächsten drei bis vier Wochen dringend mitteilen, wie stark sie betroffen sind“, fordert ein Fondmanager. Vor allem die Investmentbank Barclays Capital ist tief in den Strudel der Subprime-Krise geraten.

Wie es bei den anderen einheimischen und internationalen Instituten steht, ist noch unbekannt. In der City kursieren Schätzungen, wonach Subprime-Kredite aus den USA die verkauft wurden und sich jetzt weltweit in den Büchern von amerikanischen, europäischen und asiatischen Banken befinden, auf bis zu 250 Milliarden Dollar summieren könnten. Vor allem die Investmentbanken dürften betroffen sein. Hier tickt eine Zeitbombe, die London als Europas wichtigsten Finanzplatz hart treffen könnte.

Seit der 33jährige Edward Cahill, der bei Barclays Capital für die sogenannten SIVs („Structured Investment Vehicles“) verantwortlich war, die Bank überstürzt verließ, schießen die Spekulationen ins Kraut. Über das Ausmaß der Verstrickung von Barclays Capital, herrscht große Unsicherheit, nachdem die britische Investmentbank kürzlich zweimal binnen zwei Wochen eine Notfall-Kreditlinie der Bank of England in Anspruch nehmen musste. Was die übrigen Banken am Finanzplatz London angeht, so gibt es im Hinblick auf ihre Verwicklung in die aktuelle Finanzkrise viele Fragezeichen.

Die Deutsche Bank löste dem Vernehmen nach ein Team aus der Abteilung Eigenhandel in London auf, das sich am Kreditmarkt verspekuliert und im Juli über 100 Millionen Euro verloren hatte. Andere Banken beginnen bereits, ihre Abteilungen für besicherte Schuldverschreibungen (CDO) zu verkleinern. Unter anderem hatte die Royal Bank of Scotland kürzlich den Weggang von sechs Investmentbankern aus ihrer CDO-Abteilung bestätigt, auch bei der Großbank HSBC nahm der Leiter der Abteilung strukturierter Kreditprodukte kürzlich seinen Hut. Die größte britische Hypothekenbank HBOS sah sich gezwungen, die Refinanzierung ihrer Zweckgesellschaft Grampian Funding sicherzustellen.

Schon jetzt erwarten die Analysten, dass die Gewinne der Investmentbanken infolge der Krise im zweiten Halbjahr stark schrumpfen werden. Die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) prognostiziert gar, dass die Vorsteuergewinne um 70 Prozent fallen könnten. Denn in den vergangenen Wochen sind in vielen Bereichen die Umsätze gesunken: Die Finanzagentur Bloomberg meldete, das Volumen der Firmenübernahmen und -fusionen sei im August auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren geschrumpft.

Wenn es der City und der Finanzwirtschaft schlecht geht, dann schlägt das im Vereinigten Königreich irgendwann auch auf die Konjunktur durch: In der City werden jährlich über acht Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet und die hochbezahlten Banker mit ihren Rekordboni sorgten in den vergangenen Jahren dafür, dass der Immobilienmarkt, die Gastronomie, der Einzelhandel und das Geschäft mit Luxuskarossen brummte. Sie sind wichtige Verbraucher. Wenn in der City Arbeitsplätze abgebaut werden dann führt das im Vereinigten Königreich mittelfristig auch in anderen Bereichen zu Stellenstreichungen…
kompletter Artikel auf: wiwo.de

Geschrieben in Finanzmärkte, Banken, Allgemein | Keine Kommentare »

« Vorherige Einträge