Reich werden beim Crash

Juli 1st, 2009 von admin

Können Sie noch ruhig schlafen?

Haben Sie bereits unter der Finanzkrise gelitten?

Glauben Sie, dass Ihr Vermögen sicher ist?

Oder Glauben Sie gar, dass die Krise überstanden ist?

Wir befinden uns inmitten einer enormen Weltwirtschaftskrise, welche noch nicht überstanden ist.
Politiker und Bank-Vorstände versuchen, das Desaster, den Crash, zu verhindern.
Hierdurch ergeben sich exzellente Chancen Ihr Vermögen abzusichern und enorm zu vermehren.

Diese Krise kann Ihre Chance sein, so reich zu werden, wie Sie es niemals zuvor erträumt hätten.
Alles was Sie hierzu benötigen, ist ein Leitfaden, welcher Ihnen genau sagt, was Sie mit Ihren Vermögenswerten jetzt tun sollten.

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Mehr dazu auf Reich-werden-beim-crash.com

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Die Titanic war auch unsinkbar

November 23rd, 2007 von admin

Wer alle Signale sieht, kann nur zu einem Schluss kommen, das Finanzsystem wird demnächst zusammenbrechen. Es wird nur noch künstlich durch Fäden zusammengehalten.

Laut Informationen die ich von Finanzexperten und Bankern hier in der Schweiz bekomme, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es kracht. Wenn die Broker und Händler alles verkaufen und ihr Geld in Sachwerte anlegen, wie Gold, dann ist Panik angesagt. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff, es ist Zeit auch von Bord zu gehen.

Der Dollar ist im Sturzflug und wie der iranische Präsident beim OPEC-Gipfel sagte, nicht mehr das Papier wert auf dem es gedruckt ist. Der Chef von Airbus hat gestern in Hamburg gesagt, der Konzern ist lebensbedrohend durch den Kursverlust des Dollars gefährdet. Die Öl produzierenden Länder, die Chinesen, die Russen alle schmeissen den Dollar weg, ja sogar Gisele will ihn nicht.

Niemand hat mehr Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft und die Rezession hat dort schon begonnen.

Wer glaubt der Euro wird diesen Zerfall des Dollars und Amerikas überleben, der irrt sich. Es wird eine Kettenreaktion stattfinden, weil die Währungen und die Wirtschaften an einander gekoppelt sind. Das Ganze ist wie eine Seilschaft am Berg, wo die einzelnen Bergsteiger miteinander verbunden sind. Wenn einer fällt, reisst er alle anderen mit, denn niemand hat ans Sichern gedacht, nur ans immer mehr und höher, vor lauter Geldgier und Profitstreben.

Ihr könnt euch dafür bei unseren Regierungen wegen ihrer landesverräterischen Globalisierung bedanken. Sie haben uns völlig abhängig gemacht von der verbrecherischen globalen Geldelite, die den Gott Mammon anbetet.

Wie jeder der die internationalen Finanzen kennt, weiss, sind die Länder USA, Frankreich, Italien, Grossbritannien und auch Deutschland völlig pleite. Alles, was abläuft, ist eine Show um die Wahrheit zu kaschieren. Jetzt wird die Rechnung präsentiert für das jahrzehntelange Leben über alle Verhältnisse. Die Blase, welche Geldsystem heisst, kann nicht mehr weiter mit leerer Luft aufgepumpt werden. Jetzt platzt sie und es gibt den grossen Knall.

Ist ja schon mehr als überreif.

Die Finanzjongleure und Hedge-Fond-Manager warten nur noch das Jahresende ab, um die Sicht auf wirkliche Situation so lange wie möglich hinauszuzögern. Sie wollen ihren Jahresbonus ja nicht gefährden. Den wollen sie noch absahnen und sich die Taschen trotz ihres Versagens vollstopfen. Danach im neuen Jahr gehts richtig los, wenn die Banken die faulen Kredite in ihren Bilanzen bewerten müssen. Dann kommt das grosse Erwachen und die gigantischen Abschreiber. Das Kapital wir aufgebraucht sein, der Börsenkurs am Boden und manche Institution wird es danach nicht mehr geben.

Das Schwarzeloch wegen der Hypothekenkrise ist sagenhafte 1 Billon Dollar (tausend Milliarden) gross, dann die Privatschulden der US-Haushalte von 1 Billon Dollar, die Staatsschulden von 8.1 Billionen Dollar, die Kriege im Irak und Afghanistan kosten zusammen mit dem regulären US-Militärbudget 1 Billion Dollar pro Jahr, der gigantische Aussenhandelsdefizit von 2 Milliarden Dollar pro Tag!… usw. Amerika ist doch völlig Bankrott und damit das Weltfinanzsystem.

Was ist zu tun?

Vorsorge treffen, jeder muss für sich überlegen wie man einen Crash, wenn alles in die Hosen geht, überleben kann. Ihr meint das ist Schwarzmalerei? Dann möchte ich auf die Northern Rock Krise hinweisen, wo seit 140 Jahren, das erste Mal wieder ein Sturm auf eine Bank in England stattfand. Die Menschen sind um 2:00 Uhr Früh vor den Filialen gestanden und haben auf die Türöffnung gewartet, um ihr Geld abheben zu können. Hätte auch niemand für möglich gehalten, aber es ist passiert.

Alles ist möglich, nichts mehr ausgeschlossen.

Die Finanzministerien, Notenbanken und Regierungen sind völlig überfordert, können die vielen Löcher nicht mehr stopfen, das Schiff nimmt zu viel Wasser und sauft ab. Ihr meint, so was kann nicht passieren, ihr vertraut dem System… es kann nicht abstürzen… das haben die Erbauer der Titanic auch gemeint… sie ist unsinkbar.

Und, was ist passiert? Nach dem der Eisberg gerammt wurde, sind die Klugen sofort in die wenigen Rettungsboote gestiegen und davongerudert. Die anderen, welche die Realität nicht wahr haben wollten, an die Unsinkbarkeit glaubten, machten weiter Party, tanzten und tranken Champagner zur Musik der Bordkapelle.

Jetzt könnt ihr überlegen, wo ihr sein wollt, im Rettungsboot oder auf der unsinkbaren Titanic.

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Artikel auf: allesschallundrauch

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Erstmals aufgedeckt: Die Brände in Kalifornien folgen einem groß angelegten Plan

Oktober 28th, 2007 von admin

Wieso lassen die Amerikaner ganz Kalifornien abbrennen? Weil das der eleganteste Weg ist, um ihre Kreditkrise zu überwinden.

Monatelang zermarterte ich mir das Hirn, wie es die Amerikaner wohl schaffen könnten, aus ihrer selbst angerichteten Finanzkrisenmisere wieder herauszukommen, ohne dabei ganz Wall Street zum Einsturz zu bringen. Rein ökonomisch gesehen gibt es da keinen Ausweg: Der Dollar muss fallen, die Rezession muss kommen, halb Amerika wandert in den Schuldturm und kommt erst wieder raus, wenn die Chinesen nach Olympia beschließen, ihre Dollar-Überschüsse in den Kauf von ein paar Millionen Ferienhäusern in Florida und Kalifornien zu investieren - müssen die ehemaligen Bewohner halt nach Arkansas, Utah und Wisconsin umziehen.

Aber weil sich die Amerikaner nur dann an ökonomische Gesetze halten, wenn sie ihnen auch nutzen, wird es natürlich so nicht kommen. Aber wie dann? Wie lange wird das sagenumwobene Plunge Protection Team (Kurseinbruchverhinderer-Team, PPT) noch den Dow Jones über Wasser halten können?

Das PPT, angeblich nach dem großen Börsencrash 1987 gegründet, um den US-Aktienmarkt vor neuerlichen Katastrophen zu bewahren, besteht mutmaßlich aus einer kleinen Gruppe von Eingeweihten: normalen Bankern, Investmentbankern, Zentralbankern, Freimaurern und Illuminaten, natürlich ausgestattet mit praktisch unbegrenzten Finanzmitteln.

Es tritt gewöhnlich zwischen 14 und 14.30 Uhr in Erscheinung. Immer dann, wenn in der ersten Handelshälfte der Dow-Jones-Index auf tiefe Talfahrt geht, fangen wundersame Kräfte ihn nach dem Lunch wieder auf. Aber auch das stärkste PPT kann nicht auf ewig gegen jegliche ökonomische Vernunft den Dow Jones nach oben kaufen. Also schalteten die Geheimbanker dieser Tage einen Gang höher - und zündeten Kalifornien an.

Die finanzielle Logik hinter den Verwüstungen durch die kalifornischen Waldbrände ist bestechend: Weil in ganz Amerika mehrere Millionen im letzten Boom gebaute Häuser zu viel herumstehen, ist jedes abgebrannte Haus ein gutes Haus, weil es den Angebotsüberschuss verringert. Zudem sind die betroffenen Hausbesitzer nicht nur ihr Haus, sondern auch ihr Hypothekenproblem los - schließlich sind die Häuser versichert.

Und wenn der beim warmen Abriss angerichtete Schaden auf der Grundlage der aktuellen Marktwerte reguliert, aber erst in ein paar Monaten tatsächlich ausbezahlt wird, sind die Hauspreise bis dahin so gefallen, dass man sich ein fast genauso großes und schönes Haus wie das verbrannte für den halben Preis kaufen kann.

Draufzahlen müssen dabei zwar eigentlich die Versicherungen. Aber weil es sich um einen Großschadensfall handelt, wird ein guter Teil der Schadenssumme von den Rückversicherern übernommen. Und die sitzen in Deutschland (Münchener und Hannover Rück) und der Schweiz (Swiss Re) und hatten bislang wohlig gedacht, sie hätten mit der Weltkreditkrise gar nichts zu tun. Denkste - zahlen bitte!

Die einzige große amerikanische Rückversicherung wiederum gehört zum Reich von Giga-Investor Warren Buffett, und auch da trifft es ja den Richtigen - hat der doch Dutzende von Milliarden Dollar investiert und keinen Cent davon in schlechte Subprime-Hypotheken. Aber auf diese Weise darf er sich auch an der nationalen amerikanischen Aufgabe der Finanzkrisenbewältigung beteiligen. Ein Meisterstück des PPT!

Glauben Sie nicht? Oh, ich habe da noch ein untrügliches Indiz. Wie heißen die von der Krise am stärksten betroffenen Branchen? Genau: Finanzen, Versicherungen, Immobilien oder auf Englisch: Finance, Insurance, Real Estate. Und wie kürzt man das ab? Genau: F-I-R-E. Auf Deutsch: Feuer!

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Artikel auf: welt.de

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Börse auf Speed

Oktober 26th, 2007 von admin

Trotz Finanzkrise und Milliarden-Abschreibungen bei Banken: Die Börsenkurse steigen neuen Jahreshöchstständen entgegen. Möglich macht es die US-Notenbank, die schnell viel Liquidät in den Markt gab - eine gefährliche Medizin, wie die Geschichte der großen Börsencrashs zeigt.

Düsseldorf - Das nennt man Gelassenheit. An jenen Tagen, als die Bankengiganten UBS, Citigroup  und Merrill Lynch  erstmals seit Jahren Milliardenverluste bei Geldgeschäften eingestehen mussten, zeigte die Börse, was sie davon hielt: nichts. Die Kurse stiegen oder blieben stabil, der lang erwartete Einbruch blieb aus. Weder der New Yorker Leitindex Dow Jones  noch der deutsche Dax  haben in den vergangenen Wochen einen nachhaltigen Rücksetzer erleben müssen - trotz der vielen bedenklich gestimmten Anleger.

Das Frankfurter Barometer beispielsweise musste zwischen Mitte Juli und Mitte September zwar Verluste um mehrere hundert Indexpunkte hinnehmen, aber das Minus war alles andere als dramatisch: Der Dax büßte nachhaltig kaum mehr als zehn Prozent seines Rekordwertes von 8151 Punkten ein, den er am 16. Juni erreicht. Mittlerweile pirscht er sich schon wieder in die Nähe der magischen 8000-Punkte-Marke zurück.Viele professionelle Analysten wollen deshalb nicht einmal von einer echten Korrektur sprechen. Im Gegenteil: Den Börsenprofis schwant, dass sie womöglich nicht am Rande eines gewaltigen Kurseinbruchs balancieren, sondern vor ein paar überraschend guten Börsenmonaten stehen könnten. Die hätten sie Amerikas Zentralbank zu verdanken. Wieder einmal.

Hilfen für die Boombranchen

Als Washingtons Notenbanker vor einigen Wochen die Zinsen senkten, um den Finanzgiganten wie eben UBS, Citigroup oder Merrill Lynch in der Kreditkrise zur Hilfe zu eilen, trieben sie ungewollt auch andere Wirtschaftszweige mit nach oben.

Die aber liefen und laufen ohnehin gut, und so wurde aus der Rettungsaktion für das zentrale Bankgeschäft die überdrehte Stimulanz für andere Wachstumsbranchen. Genau das aber passierte der amerikanischen Zentralbank schon mehrmals - mit üblen Spätfolgen.Im Oktober 1998 beispielsweise senkten die Notenbanker überraschend die Zinsen, um den kriselnden Long Term Capital Management Hedgefonds zu stützen - und ließen damit zugleich jene legendäre Technologieblase anschwellen, die 2000 platzte und die Börsen weltweit für lange Zeit belastete. In den drei Monaten nach der 1998er Zinssenkung aber stürmte der Nasdaq-Composite-Index  um 40 Prozent in die Höhe, eineinhalb Jahre danach hatte er sich verdoppelt. Ein fantastisches Zwischengeschäft also.

Die fatale Zinsmethode

Auch heute wird die Rallye an der Wall Street vor allem von Technologiewerten angeführt. Tech-Schwergewichte wie Google , Apple oder Research in Motion (RIM)  melden glänzende Zahlen und klettern scheinbar unaufhaltsam in neue Höhen: Google verdiente im abgelaufenen Quartal mehr als eine Milliarde Dollar, Apple blieb mit einer Gewinnsteigerung von 67 Prozent auf 904 Millionen Dollar nur knapp dahinter, und RIM steigerte seinen Gewinn um satte 73 Prozent. Wer spricht da noch von Krise?

Börsenprofis rechnen damit, dass es jetzt wieder eine blendende Gelegenheit gibt. Wird das jetzt eine neue Zins-Zwischenhausse - bis der oft befürchtete Einbruch dann doch kommt? Die Analysten der Banken jedenfalls hat das Kribbeln bereits gepackt. Nicht einmal einen Monat nach der jüngsten Zinssenkung der Fed steht der Nasdaq-Composite-Index wieder zehn Prozent höher - und mit 2205 Punkten zugleich so hoch wie seit Ende der Technologiekrise nicht mehr.”Diese Situation gibt es offenbar einmal in zehn Jahren. Erst zieht die amerikanische Notenbank die Zügel an, dann gibt es irgendeine Krise und die Zentralbanker reagierten kräftig andersherum. Und sobald sie das machen, werden sie zum Steigbügelhalter für eine andere, nicht krisengeschüttelte Branche”, sagt Nick Raich von der National City Bank in Cleveland. So gesehen ist die Gelassenheit der Börse trotz aller Warnsignale wie Kreditkrise, nachlassendem Wirtschaftswachstum speziell in Amerika und steigender Inflation gut zu verstehen.

Doch muss der Zusammenbruch wirklich so unweigerlich kommen, wie ihn die Kritiker der US-Zinspolitik jetzt voraussagen? Andere Experten halten es durchaus für möglich, dass der fatale Kreislauf in diesem Jahr durchbrochen wird - und die 2007er Party besser ausgeht als der Rausch 1987 und zur Jahrtausendwende.

Gewinnwachstum von 17 Prozent

Denn anders als etwa während der damaligen Technologiekrise verdienen die Unternehmen gutes Geld. Mehr noch: Die Firmengewinne hierzulande waren nicht nur in den vergangenen Monaten hoch, sie scheinen zuletzt noch weiter gestiegen zu sein.

In Deutschland haben die Unternehmen in den vergangenen Wochen offenbar nochmals deutlich höhere Gewinnsteuern an den Fiskus abgeliefert - mehr, als erwartet worden war, verlautet aus Kreisen der Steuerschätzer. Der Arbeitskreis Steuerschätzung wird seine offizielle nächste Prognose am 7. November bekannt geben.

Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) erwarten denn auch für das laufende Jahr durchschnittlich fast 17 Prozent höhere Unternehmensgewinne als im Vorjahr - und in den Jahren 2008 und 2009 sollen sie nochmals um 6,9 sowie 8,6 Prozent zulegen. “Selbst unter Fortschreibung des aktuellen Bewertungsniveaus ergäbe sich aus den für 2008 von uns prognostizierten Gewinnzuwächsen der Unternehmen ein Potential für den Dax von 8500 Punkten”, sagen die LBBW-Experten. Das wäre weit mehr als der bisherige Dax-Rekordstand von 8151 Zählern.

Ob die Gewinnentwicklung der Firmen etwa in der Bundesrepublik tatsächlich so gut verläuft, werden die Anleger in den beiden kommenden Wochen selbst überprüfen können. Dann öffnen die meisten Dax-Unternehmen ihre Bücher und berichten, wie es ihnen tatsächlich im dritten Quartal ergangen ist. In der neuen Woche werden Metro , BASF , Deutsche Börse , Deutsche Bank , MAN  und Fresenius Medical Care  dazu gehören.

Dann wird sich zeigen, ob die Börse wirklich Grund hatte, trotz der Kreditkrise der Banken so gelassen zu bleiben - und auf eine der berüchtigten Zins-Haussen zu spekulieren.

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Artikel auf: spiegel.de

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Märkte fürchten neue Schockwelle

Oktober 26th, 2007 von admin

Bank of England warnt vor Einbruch an den Börsen

Die große Kreditkrise geht in die zweite Runde. In einem überraschend pessimistischen Bericht zur Stabilität der Kapitalmärkte warnt die britische Zentralbank vor der Gefahr einer weiteren Schockwelle. Das Institut sieht das Finanzsystem mit der „größten Herausforderung seit mehreren Jahrzehnten“ konfrontiert.

LONDON. Die Kreditkrise, deren Epizentrum am Markt für zweitklassige Immobilienfinanzierungen in den USA liegt, sei noch lange nicht ausgestanden, betonen die Notenbanker. Das internationale Finanzsystem sei nach den Schocks der vergangenen Monate deutlich anfälliger. Zu den bereits bekannten Risiken seien neue hinzugekommen. Zusätzliche Gefahr drohe vor allem von einem Einbruch an den Aktienbörsen, einem weiteren Absturz des Dollars und einer Krise des britischen Immobilienmarktes.Nach den massiven Verwerfungen des Sommers an den internationalen Kapitalmärkten infolge der sogenannten Subprime-Krise hatten einige Banken bereits wieder Entwarnung gegeben und eine rasche Normalisierung der Finanzierungsbedingungen an den Kreditmärkten prognostiziert. Doch zuletzt häuften sich die Hiobsbotschaften.

Am Donnerstag kündigte die Bank of America (BoA) den Abbau von 3 000 Stellen an, die meisten davon im stark angeschlagenen Investment-Banking. Zudem wurde Eugene Taylor als Chef der Sparte in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. Die BoA hatte im dritten Quartal aufgrund der Marktturbulenzen Handelsverluste von knapp 1,5 Mrd. Dollar eingefahren. Konzernchef Kenneth Lewis will das Investment-Banking jetzt auf den Prüfstand stellen. Bei Merrill Lynch steht Konzernchef Stanley O’Neal nach den Rekordabschreibungen von 7,9 Mrd. Dollar auf strukturierte Finanzprodukte im Kreuzfeuer der Kritik. Zwar hat der Verwaltungsrat dem 56-Jährigen vorerst das Vertrauen ausgesprochen. Beobachter rechnen jedoch mit Veränderungen im Topmanagement.

Michel Péretié, Europachef der US-Investmentbank Bear Stearns, beziffert den Schaden, der den Banken aus der Subprime-Krise droht, auf 100 bis 150 Mrd. Dollar. Die britischen Kreditinstitute müssten nach Schätzungen der Bank of England im schlimmsten Fall zusätzlich unerwünschte Kredite im Wert von 150 Mrd. Pfund in ihre Bücher nehmen, wenn sie für all ihre Liquiditäts- und Finanzierungszusagen geradestehen müssten und die Darlehen nicht an andere Investoren weiterverkaufen könnten.Für zumindest etwas Beruhigung sorgte die Ratingagentur Moody’s, die in einem „Stresstest“ die Eigenkapitalquote der Banken geprüft hatte und zu dem Ergebnis kam, dass die große Mehrheit der Institute gut auf die zusätzlichen Belastungen vorbereitet ist.

Auch die zuvor boomende Private-Equity-Branche gerät zusehends tiefer in den Sog der Krise. Die Beteiligungsgesellschaften kauften im dritten Quartal in Europa nur noch Firmen im Wert von 42 Mrd. Euro, das ist ein Drittel weniger als noch im Vorquartal. Vor allem die großen Milliardendeals trockneten aus, weil die Banken nicht mehr bereit sind, sie zu finanzieren.

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kompletter Artikel auf: handelsblatt.com

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Merrill Lynch im Subprime Strudel, Asien bricht ein

Oktober 24th, 2007 von admin

24.10.2007 - EMFIS.COM - (www.emfis.com)
Eine Mitteilung der New York Times, wonach Merrill Lynch nach seinen bereits 5 Mrd. US Dollar Abschreibungen noch nicht am Ende ist, schlug während des Asien - Handels wie eine Bombe ein. Die Zeitung berichtet, dass das US Investmenthaus im Zuge der Subprimekrise weitere 2,5 Mrd. US Dollar abschreiben wird.

Das brachte an den asiatischen Börsen vor allem Banken unter massiven Druck. Die Stimmung verschlechterte sich zusehends und bis auf Hongkong, welche noch Mittagspause haben, und China drehte sämtliche Märkte in den negativen Bereich. Der MSCI Asien Pazifik war mit einem Plus von 1,5 Prozent gestartet und ist inzwischen ebenfalls im roten Bereich gelandet.

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Artikel auf: 4investors.de

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Der totalle Bankrott der Finanzpolitik

Oktober 21st, 2007 von admin

Der Versuch die Banken zu retten zeigt den totalen Bankrott der Finanzpolitik.

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Lesen Sie diesen äußerst spannenden Artikel auf: alles schall und rauch

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Der nächste Crash kommt von der Insel

Oktober 18th, 2007 von admin

 Von Michael Maisch

Die Briten und andere Europäer müssen sich auf eine Immobilienkrise nach dem Vorbild der Vereinigten Staaten gefasst machen. Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) könnte auf einigen Märkten des Kontinents ein ähnlicher Einbruch drohen, wie er derzeit die US-Wirtschaft erschüttert.

HB FRANKFURT. In seinem halbjährlichen „World Economic Outlook“ warnt der IWF, dass der Immobilienmarkt in Großbritannien noch stärker überbewertet sei als in den USA, bevor dort die Preise abzusacken begannen. Der rapide Preisverfall am US-Immobilienmarkt war der unmittelbare Auslöser der so genannten Subprime-Krise. Beflügelt durch den jahrelangen Aufschwung vergaben US-Banken immer leichtfertiger Darlehen auch an Klienten mit zweifelhafter Kreditwürdigkeit. Als die Immobilenpreise zu fallen begannen und immer mehr der Subprime-Kunden ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen konnten, rutschten eine Reihe von US-Hypothekenbanken in eine bedrohliche Schieflage oder sogar in die Pleite.

Inzwischen hat die Subprime-Krise zahlreiche weitere Märkte rund um den Globus angesteckt und zu einer Vertrauenskrise im Finanzsystem geführt. In den USA ist die Immobilienkrise längst zu einer Belastung für die Konjunktur geworden, die am Ende nach Einschätzung einiger Volkswirte sogar eine Rezession auslösen könnte.

„Die Hauspreise in einer Reihe schnell wachsender Länder außerhalb der USA ziehen rasant an, am stärksten in Irland, Spanien und dem Vereinigten Königreich“, schreiben die IWF-Volkswirte in ihrem Bericht. Der Anstieg übertreffe gemessen am Bruttoinlandsprodukt sogar die Entwicklung während des Booms am US-Markt. Die Datenlage sei noch unsicher, aber die Schätzungen sprächen dafür, dass eine ganze Reihe von Ländern anfällig für eine Korrektur seien. Eine Abkühlung wäre nach Meinung des IWF zwar durchaus wünschenswert, allerdings bestehe die akute Gefahr, dass sie zu schnell und zu drastisch ausfalle.

In Großbritannien sind die Hauspreise ähnlich wie in den USA seit mehr als einem Jahrzehnt kräftig gestiegen und die Konditionen für Hypothekenkredite laxer geworden. Schon jetzt geraten immer mehr Hausbesitzer mit der Rückzahlung ihrer Darlehen in Verzug. Verschärft wird die Lage durch eine Reihe von Zinserhöhungen durch die Bank of England.

Großbritannien ist besonders anfällig für eine Korrektur, weil die britischen Verbraucher so hoch verschuldet sind, wie kein anderes Volk in Europa. 2006 überstieg die private Schuldenlast nach Angaben der Bank von England mit umgerechnet 1,35 Bill. Pfund erstmals das Bruttoinlandsprodukt. Im ersten Halbjahr 2007 kletterte die Zahl der Zwangsversteigerungen von privaten Immobilien auf der Insel auf 14 000, fast ein Drittel mehr als im Vorjahr. Auch in den USA hatte die aktuelle Hypothekenkrise mit einem Anstieg der Zwangsversteigerungsverfahren begonnen.

Zahlreiche Volkswirte haben angesichts der Kreditkrise an den Kapitalmärkten und der drohenden Korrektur am Immobilienmarkt ihre Wachstumsprognosen für die britische Wirtschaft für das kommende Jahr bereits in Richtung von 2,0 bis 2,4 Prozent gesenkt. Auch der IWF korrigierte seine Vorhersage um 0,4 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent.

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Artikel auf: handelsblatt.com

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“Von der Krise in die Katastrophe”

Oktober 18th, 2007 von admin

Unter dieser Überschrift warnt ein Kommentar in der Financial Times Deutschland (FTD) heute vor jenem neuen “Superfonds,” mit dem einige amerikanische Großbanken  den Eindruck erwecken wollen, das marode Welfinanzsystem sei noch mit Tricks zu retten. “Mit ihrem Rettungsfonds werden die US-Großbanken die Verwerfungen an den Finanzmärkten nur verschlimmern,” stellt die FTD weiter fest, schließlich funktioniere dieser Fond “genau wie die Zweckgesellschaften, die durch ihn gerettet werden sollen.”

Alles basiere auf dem Trick, “daß die großen US-Banken selbst für die kurzfristigen Anleihen geradestehen, wobei man sich allerdings die Frage stellen sollte, was eine Garantie zum Beispiel einer Citibank noch wert ist,” heißt es in dem Kommentar. “Das Ganze erinnert an ein Pyramidenspiel.”

“Je länger man die unausweichliche Finanzkrise mit fragwürdigen Methoden wie dem US-Rettungsfonds hinauszögert, desto schlimmer werden die langfristigen Folgen. Die USA sind mit größter Freude dabei, aus einer Bubble eine Super-Bubble zu bilden, also aus einer Krise eine Katastrophe. Wir Europäer sollten da besser nicht mitmachen.” Alternativen zu diesem Wahnsinn, der ja darin bestünde, an der Seite der Londoner Finanziers dem Kollaps der USA zuzuschauen, bietet die FTD allerdings nicht an.   

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Quelle: bueso.de

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Chinas Boom wird langsam gefährlich

Oktober 16th, 2007 von admin

Chinas Wirtschaft boomt und langsam wird dieser Boom gefährlich. Die Angst vor einer Blase, die bald platzt, wächst. Ein Blick auf zwei Börsenbarometer zeigt, was gemeint ist. Innerhalb von nur zwei Monaten hat der Hang-Seng-Index in Hongkong fast 50 Prozent zugelegt. Der kombinierte Index der Börsen in Shanghai und Shenzen, der CSI 300, hat sich seit Jahresanfang sogar fast verdreifacht. Solche Gewaltrallys bergen Rückschlagsrisiken - nicht nur für Aktionäre in China, sondern auch für die Kapitalmärkte außerhalb der Landesgrenzen.

 

Auf dem Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas in Beijing wurde Klartext geredet. Tu Guangshao, Vize-Vorsitzender der chinesischen Wertpapieraufsichtsbehörde, erklärte, die Kapitalmärkte des Landes würden noch „große Risiken“ bergen. Die Wertpapieraufsicht müsse Investoren schützen und Marktrisiken abwenden, sagte er, ohne nähere Angaben zu möglichen Maßnahmen zu machen. Was das für Anleger bedeutet, ist aber schon heute klar: In jedem Fall steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Staat erneut Maßnahmen ergreift, um den rasanten Anstieg bei den Aktienkursen zu bremsen.

Denn nach der annähernden Verdreifachung des CSI 300 in diesem Jahr befürchtet die chinesische Regierung eine Aktienblase. Um Aktieninvestments zu bremsen, hat das Land im Mai bereits die Stempelsteuer auf Aktiengeschäfte verdreifacht. Das bescherte dem CSI 300 den höchsten Tagesverlust seit drei Monaten.

 

China will den Aktienmarkt abkühlen

 

„Nach dem Parteitag wird China die makroökonomischen Maßnahmen weiter verschärfen und mehr Kapitalabflüsse ins Ausland gestatten, um den Aktienmarkt abzukühlen“, erwartet Tony Zheng, Fondsmanager bei Bank of Communications Schroders Fund Management Co. in Schanghai. „Das wird sich ab dem vierten Quartal bei den Unternehmensergebnissen und -bewertungen niederschlagen.“

Denn nach der annähernden Verdreifachung des CSI 300 in diesem Jahr befürchtet die chinesische Regierung eine Aktienblase. Um Aktieninvestments zu bremsen, hat das Land im Mai bereits die Stempelsteuer auf Aktiengeschäfte verdreifacht. Das bescherte dem CSI 300 den höchsten Tagesverlust seit drei Monaten.

 

China will den Aktienmarkt abkühlen

 

„Nach dem Parteitag wird China die makroökonomischen Maßnahmen weiter verschärfen und mehr Kapitalabflüsse ins Ausland gestatten, um den Aktienmarkt abzukühlen“, erwartet Tony Zheng, Fondsmanager bei Bank of Communications Schroders Fund Management Co. in Schanghai. „Das wird sich ab dem vierten Quartal bei den Unternehmensergebnissen und -bewertungen niederschlagen.“

Wie sich die Entwicklung in China global auswirkt, zeigt heute schon das Beispiel Australien. Der bislang stabile Kursaufschwung australischer Minen- und Rohstoffaktien ist nach Ansicht von Goldman Sachs JBwere Pty gefährdet. Zunehmend sei eine Blasenbildung bei den Titeln festzustellen, die einseitig vom wirtschaftlichen Boom in China abhängen, berichtet der australische Goldman-Analyst Chris Pidcock.

 

Steigende Inflation in China könnte zu einem sinkenden Bedarf an Metallen führen, warnt der Analyst. Bereits im August habe die Inflationsrate 6,5 Prozent überschritten, was einem Zehn-Jahres-Hoch entsprach. Selbst die im kommenden Monat bevorstehenden Lieferverhandlungen zwischen der chinesischen Stahlindustrie und wichtigen Welt-Produzenten könnten das Risiko grundsätzlich nicht ausgleichen, sagt Pidcock.

ntsprechend rät auch Goldman Sachs inzwischen zu einer „neutralen“ Gewichtung der Bergbau-Aktien im Portfolio. Damit schließen sich die Analysten beim Anlageurteil nun ihren Kollegen von der UBS und der Citigroup an. Die Investoren seien bei den Minenwerten inzwischen „bedingungslos bullish“ angesichts der hohen Nachfrage aus China, sagt Pidcock.

 

Während sich die Portfolio-Strategen weiterhin auf den Zusammenhang zwischen Angebot und Nachfrage konzentrieren, sei der Markt aber inzwischen nahezu ausschließlich Momentum-getrieben, hieß es in der Goldman-Analyse. Es bleibe die zentrale Frage, wie weit dieser Kursanstieg noch gehen kann.

 

Boom im Bergbau - wie lange noch?

So ist der S&P/ASX 200 Materials Index, ein wichtiger Vergleichsmaßstab der Bergbaubranche in Australien, besetzt mit den 42 wichtigsten Minenunternehmen, unter anderem dem Marktführer BHP Billiton, im laufenden Jahr bereits 49 Prozent vorgerückt. Der breit aufgestellte Standardwerteindex S&P/ASX 200 hat zugleich 18 Prozent zugelegt und damit sämtliche asiatischen Märkte hinter sich gelassen - außer dem chinesischen CSI 300, dem Hang Seng China Enterprise und dem Dhaka Stock Exchange Index aus Bangladesch

 

Auch die Bewertungen haben mittlerweile ein erhöhtes Niveau erreicht. So werden australische Bergbauaktien im Durchschnitt zum 19-fachen der Gewinne gehandelt, während australische Standardwerte nur einen Wert von 16 erreichen, wie aus Daten von Bloomberg hervor geht.
So werden Aktien von BHP Billiton im September auf dem 18-fachen der Gewinne gehandelt, was dem höchsten Kurs-Gewinn-Verhältnis seit Mai 2006 entspricht. Bei Rio Tinto betrug der Wert 18, was dem höchsten Stand seit Mai 2004 entsprach.

 

Die Kursgewinne australischer Minenwerte sind dabei der Entwicklung der Metallpreise bereits voraus gelaufen. So sind die Preise für Kupfer seit Jahresbeginn rund 29 Prozent gestiegen. Der Zinnpreis ist 44 Prozent vorgerückt, während Zink 26 Prozent nachgegeben hat und Nickel seit Jahresbeginn 2,7 Prozent billiger wurde. „Als Sektor sind die Minenwerte deutlich vorgelaufen. Gerade, weil die Metallpreise nicht im gleichen Umfang gestiegen sind“, sagt Vermögensverwalter Jason Teh von Investors Mutual in Sydney. Sein Haus sei grundsätzlich vorsichtig, wenn sich ein Markt auf einem Allzeithoch befinde.

Text: @tih mit Material von Bloomberg

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Quelle: faz.net

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